JavaScript-SEO ist die Arbeit daran, dass Inhalte auch dann bei Suchmaschinen ankommen, wenn sie erst im Browser durch JavaScript entstehen. Betroffen sind vor allem Websites, die auf einem der großen Frameworks aufbauen, und alle Stellen, an denen Inhalte nachgeladen werden.
- JavaScript-SEO (Rendering)
Die Arbeit daran, dass Inhalte auch dann bei Suchmaschinen ankommen, wenn sie per JavaScript entstehen.
Beispiel: „Das JavaScript-SEO war die halbe Arbeit, weil die Produktliste erst nach dem Laden entstand.“Google führt das Rendern als eigenen Schritt zwischen Abruf und Indexierung. Die Seite wird in einer aktuellen Chrome-Fassung ausgeführt und erst danach bewertet.
Andere Suchmaschinen und die meisten KI-Crawler führen kein JavaScript aus. Was nur dort entsteht, existiert für sie nicht.
Wie Google JavaScript verarbeitet
In drei Schritten: abrufen, rendern, indexieren. Zwischen dem ersten und dem zweiten liegt eine Warteschlange, deren Länge sich nicht vorhersagen lässt; Google nennt sie heute meist kurz, in der Praxis reicht sie von Minuten bis zu Tagen.
Beim Rendern gelten Einschränkungen. Es gibt keine Klicks, kein Scrollen und keine Anmeldung; was erst nach einer Eingabe erscheint, bleibt unsichtbar. Dazu kommen Zeitgrenzen: Was zu lange braucht, fällt weg.
Was beim JavaScript-SEO schiefgeht
Vier Fälle decken das meiste ab. Verweise, die kein a href sind, sondern ein Klickereignis: Ihnen folgt kein Crawler. Inhalte hinter „Mehr laden“, die nie geladen werden. Adressen, die nur im Browser existieren, weil die Anwendung sie ohne Server erzeugt. Und blockierte Dateien in der robots.txt, ohne die das Rendern scheitert.
Die Prüfung dafür dauert fünf Minuten: die Seite im Prüfwerkzeug der Search Console abrufen und den gerenderten Quelltext ansehen. Was dort fehlt, fehlt auch im Index.
Welche Auslieferung beim JavaScript-SEO hilft
Die, bei der der Inhalt schon im HTML steht. Serverseitiges Rendern liefert die fertige Seite aus und lässt JavaScript nur noch ergänzen; statische Erzeugung geht noch weiter und legt die Seiten vorab an. Beides nimmt dem Problem die Grundlage, statt es zu umgehen.
Wo das nicht geht, hilft eine gemischte Form: die tragenden Inhalte und alle Verweise im HTML, alles Weitere per JavaScript. Das ist zugleich die Form, die ohne JavaScript bedienbar bleibt, und damit ein Gewinn für die Barrierefreiheit.