Das Helpful Content Update ist eine Reihe von Updates, die Google ab August 2022 ausgerollt hat. Erklärtes Ziel war, Inhalte zu bevorzugen, die für Menschen geschrieben sind, und solche zurückzustufen, die vor allem für Suchmaschinen entstanden.
- Helpful Content Update
Eine Reihe von Google-Updates ab 2022, die Inhalte für Menschen gegenüber Inhalten für Suchmaschinen bevorzugen sollte.
Beispiel: „Nach dem Helpful Content Update verlor die Ratgeberseite, deren Beiträge niemand mit Fachkenntnis geschrieben hatte.“Auch: HCU. Die Fassung von September 2023 traf viele kleinere Websites so deutlich, dass die Branche sie bis heute getrennt bespricht.
Seit März 2024 gibt es das Update nicht mehr als eigenes System: Google hat es in die Kernbewertung übernommen.
Woran Google hilfreiche Inhalte misst
Google hat dazu eine Liste von Fragen veröffentlicht, die Betreiber sich selbst stellen sollen. Der Kern davon: Hat der Inhalt einen eigenen Beitrag, oder fasst er zusammen, was anderswo steht? Steckt dahinter Fachkenntnis oder eigene Erfahrung? Verlässt jemand die Seite mit dem Gefühl, genug erfahren zu haben?
Dazu kommen die Gegenfragen: Entstehen Inhalte vor allem, weil ein Thema gerade gesucht wird? Wird eine Zahl von Wörtern angestrebt, weil ein Werkzeug sie empfiehlt? Wird über Themen geschrieben, zu denen im Haus niemand etwas weiß?
Was aus dem Helpful Content Update geworden ist
Es ist Teil der Kernbewertung. Mit dem Core Update im März 2024 hat Google das eigenständige System aufgelöst und in mehrere Signale überführt, die laufend wirken. Damit entfällt der Rhythmus aus Update und Erholung: Veränderungen werden fortlaufend bewertet.
Der Begriff bleibt trotzdem im Gebrauch, weil die Fragenliste nützlich ist und weil die Einbrüche von 2023 in vielen Projekten nachwirken.
Was vom Helpful Content Update bleibt
Die Prüffrage. Wer eine Seite plant, kann sie an der Liste messen, und das ersetzt jede Diskussion über Textlängen und Dichten. Wenn niemand im Haus zu einem Thema etwas zu sagen hat, ist das die Antwort auf die Frage, ob darüber geschrieben werden soll.
Geblieben ist auch eine unbequeme Folge: Bestände, die über Jahre aus Masse gewachsen sind, lassen sich nicht nachträglich hilfreich machen. Dort führt der Weg über das Ausdünnen; siehe Content Pruning.