Google Panda ist das Update, mit dem Google ab Februar 2011 erstmals in großem Umfang Websites mit dünnen, kopierten oder zusammengetragenen Inhalten zurückstufte. Benannt ist es nach einem Mitarbeiter, der an dem Verfahren beteiligt war.
- Google Panda
Das Update von 2011, mit dem Google erstmals massenhaft dünne Inhalte zurückstufte.
Beispiel: „Google Panda traf 2011 vor allem Inhaltefarmen, die zu jedem Suchbegriff einen Text anboten.“Auch: Panda Update. Es lief zunächst als eigener Durchlauf und wurde 2016 Teil der laufenden Bewertung.
Betroffen waren vor allem sogenannte Content-Farmen, Preisvergleiche ohne eigenen Inhalt und Websites mit vielen fast gleichen Seiten.
Was Google Panda verändert hat
Es verschob die Bewertung von der Seite auf die Website. Vorher konnte eine gute Seite in einem schwachen Umfeld stehen; danach wirkte sich ein Bestand voller dünner Seiten auf alles aus, was unter derselben Domain lag. Das ist der Grund, warum Ausdünnen seitdem eine Maßnahme ist.
Der zweite Effekt betraf die Textproduktion. Verfahren, die auf Masse setzten, verloren ihre Grundlage, und die Branche begann, über Substanz statt über Wortzahlen zu sprechen.
Was aus Google Panda geworden ist
Es ist seit 2016 Teil der Kernbewertung und läuft nicht mehr als eigener Durchlauf. Damit entfiel das Muster, dass Websites monatelang auf den nächsten Durchlauf warteten, um nach einer Überarbeitung wieder zu steigen.
Die Prüffragen von damals leben im Helpful Content Update weiter, nur schärfer gefasst. Wer die Liste von 2011 neben die von 2022 legt, findet dieselben Gedanken in anderer Sprache.
Warum der Name Google Panda noch fällt
Weil er eine Kategorie benennt, für die es sonst kein kurzes Wort gibt. Wenn jemand sagt, eine Website habe ein Panda-Problem, meint er einen Bestand aus vielen schwachen Seiten, und das versteht jeder im Fach sofort.
Für die Arbeit heute ist der Name trotzdem irreführend, weil er ein Ereignis beschreibt, das es nicht mehr gibt. Wer über die Sache spricht, kommt mit Thin Content weiter.