Die Dev-Umgebung ist die Umgebung auf dem Server, auf der neue Arbeit zuerst zusammenkommt. Hier treffen die Änderungen mehrerer Personen aufeinander, und hier zeigt sich, ob sie zusammen laufen. Sie ist die zweite von vier Stufen bis zu den Besuchern.
- Dev-Umgebung
Die Umgebung auf dem Server, auf der neue Arbeit zuerst zusammenkommt.
Beispiel: „Die Dev-Umgebung zieht nach jedem Stand automatisch nach, Fehler darin halten niemanden auf.“Auch: Dev-Server, Entwicklungs-Server, Integrationsumgebung. Dev steht für development.
Abgrenzung zur Staging-Umgebung: Dev darf jederzeit kaputt sein, dort wird zusammengeführt. Staging ist die Probe vor dem Livegang und muss funktionieren.
Wo die Dev-Umgebung in der Kette steht
Zwischen der lokalen Umgebung und der Staging-Umgebung. Sie ist die erste Stufe, die auf einem Server läuft, und damit die erste mit belastbarer Aussage.
Deshalb hängt sie meist am Hauptzweig der Versionsverwaltung und zieht ohne Zutun nach. Wer einen Stand abliefert, sieht ihn dort wenige Minuten später.
Wofür die Dev-Umgebung taugt
Für alles, was auf dem eigenen Gerät nicht zu prüfen ist: Zusammenspiel mehrerer Änderungen, Laufzeiten unter Serverbedingungen, Anbindungen an fremde Systeme in deren Testbetrieb.
Dazu kommt die Abstimmung. Ein Zwischenstand lässt sich verlinken und ansehen, ohne dass jemand etwas installiert.
Was die Dev-Umgebung nicht leisten soll
Die Abnahme. Dafür fehlen ihr die echten Daten und die Ruhe; sie wird mehrmals täglich überschrieben.
Auch die Datenmenge fehlt meist. Ein Fehler, der erst bei zehntausend Einträgen auftritt, zeigt sich hier nicht und wird eine Stufe später gesucht.