Die Live-Umgebung ist die Umgebung, die die Besucher sehen und in der die echten Daten liegen. Sie ist die letzte der vier Stufen und die einzige, deren Ausfall auffällt. Alles, was dort ankommt, hat die Proben davor bestanden.
- Live-Umgebung
Die Umgebung, die die Besucher sehen und in der die echten Daten liegen.
Beispiel: „In der Live-Umgebung wird nichts ausprobiert, dort läuft nur, was geprüft ist.“Auch: Live-Server, Produktionsumgebung, englisch production. Die Abkürzung prod steht in Konfigurationsdateien für dieselbe Stufe.
Abgrenzung zur Staging-Umgebung: Die ist technisch gleich gebaut und hat keine Besucher. Der Unterschied liegt in den Folgen eines Fehlers.
Was in der Live-Umgebung anders gilt
Jede Änderung trifft Besucher und echte Daten. Deshalb laufen Eingriffe dort angekündigt, nach einer Sicherung und in Zeiten mit wenig Verkehr, bei größeren Umbauten hinter dem Wartungsmodus.
Dazu gehört die Überwachung. Ein Fehler, den niemand meldet, ist in den Proben eine Nebensache und hier ein Umsatzausfall.
Warum nichts direkt in der Live-Umgebung geändert wird
Weil der Rückweg fehlt. Eine Korrektur im laufenden Betrieb steht in keiner Versionsverwaltung, und beim nächsten Ausliefern ist sie fort.
Üblich ist deshalb der umgekehrte Weg: Die Änderung entsteht in der lokalen Umgebung, wird in der Staging-Umgebung geprüft und erst dann ausgeliefert.
Was aus der Live-Umgebung nach hinten wandert
Die Daten. Datenbank und Mediendateien werden regelmäßig nach hinten kopiert, damit die Proben auf echten Inhalten laufen.
Beim Kopieren gehören personenbezogene Daten verkürzt oder ersetzt. Eine Staging-Umgebung mit vollständigen Kundendaten ist eine zweite Stelle, an der sie verloren gehen können.