Die Danke-Seite erscheint nach dem Absenden eines Formulars und bestätigt den Eingang. Sie hat eine eigene Adresse und lässt sich deshalb als Ziel messen. Außer dem Dank gehört darauf, wie es weitergeht und was der Besucher in der Zwischenzeit tun kann.
- Danke-Seite
Seite, die nach dem Absenden eines Formulars erscheint und den Eingang bestätigt.
Beispiel: „Nach dem Absenden führt das Formular auf die Danke-Seite.“Auch: Bestätigungsseite oder Thank-You-Page. Im Online-Marketing heißt sie oft schlicht Conversion-Seite, weil ihr Aufruf als Abschluss gezählt wird.
Abgrenzung zur Bestätigungsmeldung: Eine Meldung erscheint an derselben Stelle und hinterlässt keine eigene Adresse. Die Danke-Seite ist eine echte Seite.
Die eigene Adresse ist der Punkt
Nur mit eigener Adresse lässt sich zählen, wie viele Formulare tatsächlich abgeschickt wurden, und nur so kann eine Anzeigenplattform den Abschluss einer Kampagne zuordnen. Eine Meldung an Ort und Stelle liefert diese Angabe nicht.
Damit die Seite nicht in den Suchergebnissen auftaucht, bekommt sie ein noindex. Sonst landen Besucher über eine Suche auf einer Danke-Seite, ohne je ein Formular ausgefüllt zu haben, und die Zahlen stimmen nicht mehr.
Was außer dem Dank daraufgehört
Die Bestätigung, was angekommen ist, die Angabe, bis wann eine Antwort kommt, und ein Hinweis auf die automatische E-Mail samt Spam-Ordner. Danach ein Weg weiter: verwandte Inhalte, eine Referenz oder die Anfahrt, falls ein Termin ansteht.
Aus unserer Arbeit an über 2.500 Website-Projekten ist die Danke-Seite die am häufigsten vergessene Seite überhaupt. Sie entsteht beim Bauen als Nebenprodukt, obwohl sie den einzigen Moment trägt, in dem jemand gerade aktiv geworden ist.
Der häufigste Fehler
Die Seite ist über die Navigation erreichbar oder liegt unter einer ratbaren Adresse ohne Schutz. Dann rufen auch Leute sie auf, die nichts abgeschickt haben. Richtig ist eine Adresse, auf die ausschließlich das Formular weiterleitet, mit noindex versehen und aus der Navigation herausgehalten.