Ein Broken Link ist ein Link, dessen Ziel nicht mehr erreichbar ist. Der Server antwortet mit einem Fehler, meist 404 für nicht gefunden, und der Besucher landet in einer Sackgasse. Betroffen sind interne wie eingehende Verweise.
- Broken Link
Ein Link, dessen Ziel nicht mehr erreichbar ist.
Beispiel: „Nach dem Relaunch waren 140 interne Broken Links im Bestand, weil die Adressen sich geändert hatten.“Auch: defekter Link, toter Link. Gemeint ist immer das Ziel und nicht der Link selbst.
Zu unterscheiden sind drei Lagen: ein interner Link ins Leere, ein eingehender Link von außen ins Leere und ein ausgehender Link auf eine fremde Seite, die es nicht mehr gibt.
Was ein Broken Link kostet
Bei internen Verweisen Besucher und Struktur: Wer in der Sackgasse landet, springt ab, und die Bewertung erreicht die Zielseite nicht mehr. Bei eingehenden Verweisen kostet er mehr, denn dort geht eine Empfehlung verloren, für die jemand anderes gearbeitet hat.
Bei ausgehenden Verweisen auf fremde Seiten ist der Schaden am kleinsten und betrifft vor allem die Glaubwürdigkeit: Ein Beleg, der ins Leere führt, ist kein Beleg mehr.
# Das Ziel gibt es nicht (mehr)
HTTP/1.1 404 Not Found
# Es gab es, und es kommt nicht wieder: raeumt schneller auf
HTTP/1.1 410 Gone
# Richtig fuer verschobene Inhalte, statt sie 404 laufen zu lassen
HTTP/1.1 301 Moved Permanently
Location: https://example.com/leistungen/relaunch/Wie man Broken Links findet
Interne mit einem Crawler der eigenen Website, der jede Adresse abruft und den Statuscode festhält. Eingehende über den Bericht zu Crawl-Fehlern in der Search Console, der zeigt, welche Adressen angefragt und nicht gefunden wurden, und über die Linkberichte der Werkzeuge.
Die zweite Liste ist die wertvollere. Jede Adresse darin, auf die von außen verwiesen wird, ist ein verlorener Verweis, der sich mit einer Weiterleitung zurückholen lässt.
Wie man eingehende Broken Links rettet
Mit einer Weiterleitung auf die Seite, die dem alten Inhalt am nächsten kommt. Gibt es keine, bleibt der Statuscode 404 oder 410 richtig; eine Sammelweiterleitung auf die Startseite ist keine Lösung, weil sie Besucher wie Suchmaschinen in die Irre führt.
Bei Verweisen von wichtigen Quellen lohnt zusätzlich die Nachricht an den Betreiber. Ein Hinweis auf die neue Adresse wird meist umgesetzt, und damit ist der Verweis wieder direkt.