Bing Ads ist das Werbesystem von Microsoft. Anzeigen erscheinen in Bing, in den Diensten von Microsoft und bei Partnern, die Bing-Ergebnisse einbinden.
- Bing Ads
Das Werbesystem von Microsoft für Anzeigen in Bing und den angeschlossenen Suchdiensten.
Beispiel: „Neben Google Ads läuft seit dem Sommer ein kleines Budget auf Bing Ads.“Die Anzeigen, die über dieses System ausgespielt werden.
Beispiel: „Die Bing Ads übernahmen die Kampagnen aus dem Google-Konto in zwanzig Minuten.“Auch: Microsoft Advertising. So heißt das System seit 2019 offiziell; im Sprachgebrauch hält sich der ältere Name.
Bestehende Kampagnen lassen sich aus Google Ads importieren; Aufbau, Begriffsoptionen und Gebotsstrategien ähneln sich weitgehend.
Was Bing Ads ausmacht
Weniger Wettbewerb bei vergleichbarer Absicht. Die Klickpreise liegen in vielen Feldern unter denen der größeren Suchmaschine, weil weniger Anbieter dort schalten.
Dazu kommt die Nutzerschaft: Bing ist auf Arbeitsrechnern häufiger voreingestellt, und der Anteil älterer und beruflicher Nutzung liegt höher.
Wann sich Bing Ads neben Google lohnen
Wenn die Kampagnen bei Google laufen und Budget übrig ist. Der Import kostet wenig Zeit, und was dort zusätzlich an Anfragen entsteht, ist meist günstiger eingekauft.
Eigenständig lohnt der Kanal selten, weil die Menge begrenzt ist. Als Ergänzung mit eigenem kleinem Budget ist er in vielen Konten der übersehene Posten.
Was bei Bing Ads zu beachten ist
Der Import ist ein Anfang und kein Zustand. Was dort nicht funktioniert, muss getrennt gepflegt werden; wer einmal importiert und nie wieder hineinsieht, lässt eine Kampagne mit veralteten Texten laufen.
Dazu kommen die Partnerseiten, deren Qualität schwankt. Sie lassen sich getrennt auswerten und abschalten, und genau das gehört zur ersten Durchsicht.