Adobe Firefly ist der Name für die KI-Bildwerkzeuge von Adobe, eingebaut in die bekannten Gestaltungsprogramme und als eigener Dienst verfügbar. Beworben werden sie mit Trainingsdaten aus lizenziertem Material und gemeinfreien Beständen.
- Adobe Firefly
Die KI-Bildwerkzeuge von Adobe, beworben mit lizenzgeprüften Trainingsdaten.
Beispiel: „Für Kundenprojekte lief die Bildbearbeitung über Adobe Firefly, weil die Rechtslage dort geklärt ist.“Eingebaut sind die Werkzeuge dort, wo gearbeitet wird: Flächen füllen, Bildteile ersetzen, Bilder erweitern, siehe Inpainting und Outpainting.
Erzeugte Inhalte tragen Herkunftsangaben nach einem offenen Standard, an dessen Entwicklung Adobe maßgeblich beteiligt ist, siehe C2PA.
Was die Trainingsdaten praktisch bedeuten
Weniger Unsicherheit bei Kundenarbeiten. Wer Bilder für Werbung erzeugt, will nicht die Frage beantworten müssen, wessen Werke im Training steckten; eine Zusage des Anbieters samt Freistellung ist in diesem Punkt mehr wert als ein schöneres Ergebnis. Für Agenturarbeit ist das ein handfestes Argument.
Wo die Werkzeuge ihre Stärke haben
In der Bearbeitung, nicht in der freien Erzeugung. Ein störender Gegenstand verschwindet, ein Bild wird für ein anderes Format erweitert, ein Hintergrund wird ersetzt: Das sind die Arbeiten, die im Gestaltungsalltag tatsächlich anfallen, und sie laufen dort, wo die Datei ohnehin liegt.
Was zu prüfen bleibt
Der jeweilige Tarif und die Kennzeichnung. Welche Nutzung erlaubt ist und welche Zusagen gelten, hängt am Vertrag; und für Bilder, die Personen oder Orte zeigen, bleibt die Kennzeichnungsfrage bestehen, unabhängig davon, womit sie entstanden sind.
Wo die Werkzeuge im Ablauf sitzen
Mitten in der Bearbeitung. Der Nutzen entsteht nicht aus dem Modell, sondern daraus, dass es dort liegt, wo die Datei schon offen ist; das erspart den Umweg über einen zweiten Dienst und den Export dorthin.