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Eure Website ist selbst eine Arbeitsprobe. Das ist das Problem.

Videoproduktionen, Filmstudios und Animationshäuser haben wir seit 2006 online gebracht — darunter Sehsucht, UFA Show & Factual, Studio Hamburg MCI, D.I.E. WERBEFILM, die Animationsfabrik, WHITE MEXICANS, MOCANOX, LemonPics und die Allianz Deutscher Produzentinnen und Produzenten.

Bei fast allen anderen Branchen ist die Website ein Mittel, das auf etwas anderes verweist. Hier ist sie das Muster selbst. Wer Bewegtbild verkauft, wird an dem Film gemessen, der auf der eigenen Startseite läuft — und genau dieses Material bringt die meisten Seiten zum Stehen.

Der übliche Rat lautet dann: Material kleiner machen. Für ein Produktionshaus ist das der falsche Satz, weil er klingt wie eine Aufforderung zum Qualitätsverzicht. Richtig ist etwas anderes: alles in der Größe ausliefern, in der der Bildschirm es zeigt, im heute passenden Format, und erst dann, wenn es gebraucht wird. Videos und Fotos sehen dabei richtig gut aus — sie laden nur nicht mehr ungefragt mit.

Sehsucht Holding GmbH
Ufa Show & Factual
Studio Hamburg MCI GmbH
D.I.E. WERBEFILM GmbH
Animationsfabrik GmbH
WHITE MEXICANS GMBH
MOCANOX - Wiecanowski und Mohr GbR
LemonPics
Allianz Deutscher Produzentinnen und Produzenten – Film, Fernsehen und audiovisuelle Medien e.V.

Was diese Website leisten muss.

Sechs Dinge entscheiden darüber, ob der Film auch ankommt.

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zur unverbindlichen Erstberatung

Der Film startet, wenn jemand ihn startet.

Ein Showreel, der beim Seitenaufruf automatisch lädt, kostet Megabyte, bevor überhaupt jemand entschieden hat, ihn sehen zu wollen — und auf dem Handy startet er oft gar nicht. Wir setzen ein Standbild, das ihr selbst wählt, und laden den Player erst beim Klick. Das gewählte Bild ist ohnehin die bessere Visitenkarte als eine zufällige erste Sekunde.

Wo eure Filme liegen, ist eine Entscheidung.

Eine Einbettung von einem Videoportal lädt Code eines Drittanbieters und setzt in der Regel Kennungen — das braucht eine Einwilligung, und ohne sie steht an der Stelle ein grauer Kasten mit Hinweistext statt eures Films. Wir richten das Hosting so ein, dass der Showreel ohne Banner läuft, ohne fremdes Branding und ohne Vorschläge für andere Produktionen am Ende.

Richtig gut aussehen und trotzdem schnell sein.

Ein 4000 Pixel breites Standbild in einem 800 Pixel breiten Rahmen ist keine höhere Qualität, sondern nur mehr Daten. Wir liefern jedes Bild in der Größe aus, in der es tatsächlich erscheint, im heute passenden Format und mit dem Original als Rückfallebene. Sichtbar ändert sich nichts — messbar alles.

Gesucht wird das Format, nicht die Firma.

Imagefilm, Produktfilm, Erklärvideo, Recruitingfilm, Eventfilm, Luftaufnahmen, Livestream, Motion Design: Danach wird gesucht, nicht nach „Videoproduktion“. Jedes Format, das ihr wirklich tragt, bekommt eine eigene Seite mit eigenen Arbeiten, Ablauf und Größenordnung. Gelegenheitsformate lasst ihr weg.

Jede Referenz braucht ein dokumentiertes Recht.

Wer ein ausschließliches Nutzungsrecht einräumt, ohne sich die eigene Nutzung vorzubehalten, darf die eigene Arbeit im eigenen Portfolio nicht ohne Weiteres zeigen. Zu jeder Arbeit gehört deshalb ein Feld dafür: worauf sie sich stützt, welche Sperrfrist gilt, ob der Auftraggeber genannt werden darf.

Die Anfrage ist ein Briefing.

Das Formular fragt, was ihr ohnehin im ersten Telefonat fragt: Thema, Termin, Länge, Format, Kanäle, Nutzungsdauer, Größenordnung des Budgets. Das schreckt einen Teil der Anfragen ab — und genau das ist der Zweck. Was übrig bleibt, lässt sich beantworten.

Nico Tjarks Webdesigner

Nico Tjarks

"Ich berate dich gerne!"

Mein Kundenberater-Team und ich sind für dich da.
Rufe uns doch einfach an oder buche dir einen Termin für ein unverbindliches Beratungsgespräch.

oder schreibe uns eine E-Mail:
hallo@homepage-helden.de

Die eigene Arbeit zu zeigen ist kein Selbstverständnis.

Ein Portfolio besteht aus Arbeiten, die für andere entstanden sind. Ob sie gezeigt werden dürfen, entscheidet nicht die Urheberschaft, sondern was im Vertrag steht — und dort steht dazu oft nichts.

§ 31 Absatz 3 UrhG beschreibt das ausschließliche Nutzungsrecht als eines, das die Nutzung durch alle anderen ausschließt. Satz 2 erlaubt ausdrücklich zu bestimmen, dass die Nutzung durch den Urheber vorbehalten bleibt. Umgekehrt heißt das: Ohne diesen Vorbehalt kann ein ausschließliches Recht auch denjenigen ausschließen, der die Arbeit gemacht hat. Und wo die Nutzungsarten nicht ausdrücklich einzeln bezeichnet sind, bestimmt nach Absatz 5 der gemeinsame Vertragszweck, was eingeräumt wurde — eine Auslegungsregel, die selten zugunsten der Eigenwerbung ausfällt.

Dazu kommen die Menschen im Bild. Eine Einwilligung, die für die Kampagne des Auftraggebers erteilt wurde, deckt nicht automatisch die Eigenwerbung der Produktion — das betrifft Models ebenso wie Mitarbeitende des Kunden, die zufällig im Bild sind.

Für die Website folgt daraus etwas sehr Praktisches: Jede Arbeit bekommt Felder für ihren Freigabestatus — worauf sie sich stützt, ab wann sie gezeigt werden darf, ob der Auftraggeber genannt werden darf, ob nur ein Ausschnitt veröffentlicht ist. Und jede Arbeit lässt sich mit einem Klick aus der Veröffentlichung nehmen, ohne dass dabei Lücken in Übersichten entstehen. Die rechtliche Bewertung eurer Verträge gehört in anwaltliche Beratung; wir sorgen dafür, dass die Seite jede Antwort darauf abbilden kann.

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Referenzen aus Videoproduktion, Film und Animation.

MOCANOX - Wiecanowski und Mohr GbR
Film, Foto & Animation

Ein absolutes Top-Team mit vielen Experten! Gerade die Beratungsdienstleistungen und die Workshops haben uns sehr zugesagt. Großes Lob gilt Nico Tjarks, der unabhängig von der Projektgröße immer bei allen seinen Kunden 110 % gibt. Gerne wieder 💯

MOCANOX Content Creation
Studio Hamburg MCI GmbH
Verlage & Medien
D.I.E. WERBEFILM GmbH
Film, Foto & Animation

WOW!!! Ihr seid die Besten! 🚀🚀🚀

Marc Simon
LemonPics
Film, Foto & Animation

Die Kommunikation war sehr super und wir haben uns immer gut aufgehoben gefühlt. Es wird immer eine tolle kreative Lösung gefunden.

Jonas Hogeback
WHITE MEXICANS GMBH
Film, Foto & Animation
Sehsucht Holding GmbH
Film, Foto & Animation
Animationsfabrik GmbH
Film, Foto & Animation

Das sagen unsere Kunden.

Das Feedback unserer Kunden ist uns die liebste Form der Auszeichnung.

WOW!!! Ihr seid die Besten! 🚀🚀🚀

Marc Simon

Die Kommunikation war sehr super und wir haben uns immer gut aufgehoben gefühlt. Es wird immer eine tolle kreative Lösung gefunden.

Jonas Hogeback

Ein absolutes Top-Team mit vielen Experten! Gerade die Beratungsdienstleistungen und die Workshops haben uns sehr zugesagt. Großes Lob gilt Nico Tjarks, der unabhän...

MOCANOX Content Creation

Ausgezeichnete Betreuung während der Entstehungsphase. Tolle Umsetzung meiner eigenen Ideen - und tolle eigene, die sich zum Gesamteindruck der in meinen Augen sehr...

Sebastian Andrae

Die Homepage Helden verdienen ihren Namen zurecht. Sie sind ideenreich, kompetent und professionell. Die persönliche und individuelle Beratung für das Preis-, Leist...

Stephan Gabriel

Zusammenarbeit generell: 1 (werde Euch auf jeden Fall weiter empfehlen)
Projekt-Management: 1
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Suzana Novinscak

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Moderne, budgetfreundliche Website. Alle grundlegenden Funktionen für eine professionelle Online Präsenz.

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Maßgefertigte Business Website. Spezielle Funktionen für wachsende Unternehmen mit hohen Ansprüchen.

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Enterprise

Maßgefertigte Enterprise Website. Premium Funktionen für größere Unternehmen mit höchsten Ansprüchen.

ab 26.400€

So läuft euer Projekt.

Vier Schritte vom ersten Gespräch bis zur fertigen Seite.

Website anfragen
zur unverbindlichen Erstberatung

1. Erstgespräch

Wir klären, welche Formate ihr wirklich tragt, wie viele Arbeiten ins Portfolio sollen, in welchem Zustand das Material vorliegt, wo die Filme heute liegen und welche Freigaben es gibt. Danach bekommt ihr ein schriftliches Festpreisangebot.

2. Konzept

Datenmodell für Arbeiten, Formate, Beteiligte und Freigabestatus. Je Format eine eigene Seite mit eigener Adresse. Videohosting ohne fremde Einbettung, Standbilder nach eurer Wahl. Anfrageformular als Briefing.

3. Umsetzung

Entwurf, Abstimmung, Programmierung, Übernahme des Portfolios. Filme bekommen Standbilder, die ihr wählt, und einen Player, der erst beim Klick lädt. Wir messen Ladezeiten an echten Strecken, nicht an der Startseite allein.

4. Livegang

Umzug mit Weiterleitungen für jede alte Adresse, Einweisung an den Datensätzen, die ihr künftig selbst pflegt, Kontrolle der Ladezeiten über Mobilfunk. Danach bleibt derselbe Ansprechpartner für euch zuständig.

Zahlen

Was kostet eine Website für eine Videoproduktion?

Den Preis treibt hier der Umfang des Portfolios und die Zahl der Formate, nicht die Gestaltung. Ein Videograf mit drei Formaten ist ein schlankes Projekt; ein Haus mit fünfzehn Jahren Arbeiten, mehreren Gewerken und einem Archiv ist vor allem eine Übernahme.

Videograf oder kleines Team

ab 5.600 € — Portfolio als Datenbank, zwei bis drei Formate als eigene Seiten, Showreel mit eigenem Hosting, Anfrage als Briefing, Pflichtangaben.

Produktionshaus mit mehreren Formaten

ab 8.400 € — Zusätzlich eine Seite je Format, Filme mit gewähltem Standbild und Player erst beim Klick, Beteiligte und Auftraggeber als verknüpfte Daten, Freigabestatus je Arbeit.

Mit gewachsenem Archiv und Teamseiten

ab 16.600 € — Zusätzlich Übernahme des Bestands mit Adresszuordnung, Profile für Regie, Kamera und Schnitt, Pressebereich, mehrsprachige Fassung.

Mit Kundenbereich oder Mediathek

ab 26.400 € — Zusätzlich geschützte Bereiche für Rohmaterial und Freigaben, Downloadstrecken mit Zugriffssteuerung, Anbindung eurer Ablage, mehrere Marken in einem System.

Die Beträge sind Festpreise für die Umsetzung. Nicht enthalten sind Produktionsleistungen und die laufenden Kosten für Hosting und Wartung. Die Übernahme eines großen Bestands weisen wir gesondert aus — sie hängt daran, in welchem Zustand das Material vorliegt.

Was eine Galerie wirklich wiegt

Diese Rechnung haben wir an einem eigenen Bild gemessen, nicht geschätzt: eine Aufnahme aus unserem letzten Agenturshooting, durch dieselbe Verarbeitung geschickt, die wir auf euren Seiten einsetzen.

Kameradatei, 4.000 × 6.000 Pixel

19,4 MB

Dasselbe Bild auf 1.600 Pixel Anzeigebreite, JPEG

313 KB

Dasselbe Bild als WebP

139 KB

Eine Galerie mit 40 solchen Bildern, Originale

777 MB

Dieselbe Galerie, richtig ausgeliefert

5,4 MB

Unterschied

Faktor 144

Zwischen diesen beiden Galerien liegt kein sichtbarer Qualitätsunterschied. Es ist dasselbe Bild, nur in der Größe, in der der Bildschirm es ohnehin zeigt. Wer die Originale hochlädt und den Browser skalieren lässt, verschenkt nichts an Qualität — er verschenkt nur jeden Besucher, der über Mobilfunk kommt und nicht wartet.

Die Kehrseite gehört dazu: Es gibt Fälle, in denen die große Datei hingehört — Detailansicht zum Hineinzoomen, Druckfreigabe, Download für den Kunden. Der Unterschied ist, dass sie dann angefordert wird, statt bei jedem Seitenaufruf ungefragt mitzugehen. Die Originale bleiben vollständig erhalten.

Und eine redaktionelle Anmerkung, die mehr bringt als jede Technik: Vierzig Bilder einer Strecke zeigen weniger als zwölf ausgewählte. Die Grenze ist in dieser Branche selten die Leitung — sie ist die Geduld dessen, der entscheidet.

Was die Seite im Monat kostet

Eine Website ist eine einmalige Ausgabe, die über Jahre wirkt. Auf die Nutzungsdauer umgelegt wird sie vergleichbar mit allem anderen, was im Haus monatlich läuft.

Paket Business, einmalig

8.400 €

Bei vier Jahren Nutzungsdauer

175 € im Monat

Bei sechs Jahren

117 € im Monat

Bei acht Jahren

88 € im Monat

Paket Smart bei sechs Jahren

78 € im Monat

Paket Performance bei sechs Jahren

231 € im Monat

Paket Enterprise bei sechs Jahren

367 € im Monat

Hosting, Domains und Wartung kommen hinzu; wir weisen sie im Festpreis-Angebot von vornherein aus. Die Kehrseite wiegt hier besonders: Ein Portfolio, das nach zwei Jahren den Stand von vorgestern zeigt, kostet nicht mehr Geld — es kostet die Produktion, die jemand woanders beauftragt hat, weil eure letzte sichtbare Arbeit von 2024 war.

FAQ

Fragen aus Videoproduktion, Film und Animation.

Eure Frage ist nicht dabei? Sprecht uns gerne an.

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Wie lange dauert es, bis der Produktionsauftritt online ist?

Von der Beauftragung bis zum Livegang liegen in der Regel acht bis zwölf Wochen. Der Entwurf steht nach etwa drei Wochen, danach folgen Abstimmung, Programmierung und die Inhalte.

Was den Takt bestimmt, ist hier fast immer die Auswahl: Welche Arbeiten dürfen gezeigt werden, in welcher Reihenfolge, mit welchen Angaben zu Auftraggeber und Beteiligten. Wir liefern dafür eine Liste mit den Feldern, die je Arbeit gebraucht werden — damit die Auswahl nicht am Ende zur Suchaktion wird.

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Sollen wir unsere Filme bei einem Videoportal einbetten?

Das ist die Entscheidung mit der größten Wirkung auf eurer Seite — und sie fällt meistens unbewusst. Eine Einbettung lädt Code eines Drittanbieters und setzt in der Regel Kennungen. Das braucht eine Einwilligung, und solange sie fehlt, steht an der Stelle eures Showreels ein grauer Kasten mit Hinweistext.

Dazu kommen Nebenwirkungen, die in dieser Branche schwerer wiegen als anderswo: fremdes Branding über eurem Bild, Vorschläge für andere Produktionen am Ende des Films, und eine Kompression, über die ihr nicht entscheidet. Wir richten das Hosting deshalb so ein, dass der Film von eurer eigenen Adresse kommt. Für Reichweite kann derselbe Film zusätzlich auf einem Portal liegen — nur eben nicht als das, was eure Startseite zeigt.

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Verlieren meine Bilder durch die Komprimierung an Qualität?

Nicht sichtbar, wenn es richtig gemacht wird — und darum geht es auch gar nicht. Ausgeliefert wird das Bild in der Größe, in der der Bildschirm es tatsächlich zeigt. Ein 4000 Pixel breites Foto in einem 800 Pixel breiten Rahmen ist keine höhere Qualität, sondern nur mehr Daten.

Die großen Dateien bleiben erhalten. Wo sie gebraucht werden — Detailansicht, Kundendownload, Druckfreigabe — stellen wir sie bereit. Der Unterschied ist, dass sie dann angefordert werden, statt bei jedem Seitenaufruf ungefragt mitzugehen.

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Soll der Showreel auf der Startseite automatisch laufen?

Als stummes, kurzes Hintergrundelement kann das funktionieren. Als vollständiger Showreel nicht: Er lädt Megabyte, bevor irgendjemand entschieden hat, ihn sehen zu wollen, und auf dem Handy startet er ohnehin oft nicht.

Wir setzen stattdessen ein Standbild, das ihr selbst wählt, und laden den Player erst beim Klick. Das ist schneller, es respektiert die Entscheidung des Zuschauers — und das gewählte Standbild ist in dieser Branche ohnehin die bessere Visitenkarte als eine zufällige erste Sekunde.

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Dürfen wir alle Arbeiten zeigen, die wir produziert haben?

Das hängt davon ab, was vertraglich eingeräumt wurde — und genau hier liegt ein verbreitetes Problem. Wer einem Auftraggeber ein ausschließliches Nutzungsrecht einräumt, ohne sich die eigene Nutzung vorzubehalten, kann die eigene Arbeit im eigenen Portfolio nicht mehr ohne Weiteres zeigen. § 31 Absatz 3 Satz 2 UrhG lässt einen solchen Vorbehalt ausdrücklich zu — er muss nur vereinbart sein.

Auf der Website heißt das: Zu jeder Referenz gehört die Angabe, worauf sie sich stützt und ob es Beschränkungen gibt — Sperrfrist, kein Auftraggebername, nur ein Ausschnitt. Wir legen das als Feld an der Arbeit an, nicht als Notiz in einem Ordner. Die rechtliche Bewertung eurer Verträge gehört in anwaltliche Beratung.

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Was ist mit Menschen, die auf unseren Bildern zu sehen sind?

Die Einwilligung, die für eine Kampagne des Auftraggebers erteilt wurde, deckt nicht automatisch die Eigenwerbung der Produktion. Das betrifft Models ebenso wie Mitarbeitende des Kunden, die zufällig im Bild sind.

Praktisch führen wir je Arbeit mit, welche Einwilligungen vorliegen und wofür — und bauen die Möglichkeit ein, einzelne Motive schnell aus der Veröffentlichung zu nehmen, falls eine Einwilligung widerrufen wird. Welche Einwilligung ihr braucht, klärt ihr mit eurer rechtlichen Beratung; wir sorgen dafür, dass die Seite jede Antwort abbilden kann.

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Lohnt sich eine eigene Seite je Genre?

Ja, und das ist in dieser Branche der wirksamste Hebel. Gesucht wird selten nach „Filmproduktion“, sondern nach dem, was gebraucht wird: Imagefilm, Produktfilm, Erklärvideo, Motion Design, Luftaufnahmen, Architekturfotografie, Food, Portrait.

Jedes Genre, das ihr wirklich tragt, bekommt eine eigene Seite mit eigener Adresse, eigenen Arbeiten und einer Vorstellung davon, wie so ein Projekt abläuft und was es kostet. Genres, in denen ihr nur gelegentlich arbeitet, lasst ihr weg — eine dünne Seite schadet mehr, als sie bringt.

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Wie sorgen wir dafür, dass Anfragen brauchbar sind?

Indem das Formular fragt, was ihr ohnehin im ersten Telefonat fragt: Worum geht es, bis wann, in welchem Format, für welche Kanäle, mit welcher Nutzungsdauer, und in welcher Größenordnung liegt das Budget.

Das schreckt einen Teil der Anfragen ab, und genau das ist der Zweck. Eine Anfrage, die diese Felder ausgefüllt hat, lässt sich beantworten; eine mit „Was kostet ein Imagefilm?“ kostet euch eine halbe Stunde und führt meistens zu nichts.

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Können wir das Portfolio selbst pflegen?

Ja — und zwar deshalb, weil es als Datenbank angelegt ist und nicht als Sammlung einzeln gebauter Seiten. Eine Arbeit bekommt Felder: Genre, Auftraggeber, Jahr, Beteiligte, Format, Freigabestatus, Bilder und Film. Daraus entstehen die Übersichten, die Genre-Seiten und die Verknüpfungen von selbst.

Das ist der Unterschied zwischen einem Portfolio, das nach zwei Jahren den Stand von vorgestern zeigt, und einem, bei dem eine neue Arbeit in zehn Minuten online ist. In einer Branche, in der die letzte Produktion das stärkste Argument ist, entscheidet das mehr als jedes Gestaltungsdetail.