Bei der Auswahl eines passenden Dienstleisters für die Erstellung oder den Relaunch deiner Website solltest du ein paar wichtige Faktoren im Blick haben.
Dabei hilft der Blick auf typische Probleme bei der Zusammenarbeit, die wir aus Kundengesprächen kennen, die zu uns wechseln.
Typische Probleme bei der Zusammenarbeit mit einer Webagentur:
Schlechte Erreichbarkeit
Intransparente Preisgestaltung / unvorhergesehene Kosten
Keine proaktive Beratung
Langsame Umsetzungszeiten
Unzureichende Qualität
Fehlende Sympathie oder verlorenes Vertrauen
Im Umkehrschluss kann man aus diesen Problemen die Faktoren einer erfolgversprechenden, guten Zusammenarbeit ableiten:
Sehr gute Erreichbarkeit.
Dabei spielt die räumliche Nähe eine weniger wichtige Rolle. Wichtige ist, dass die Agenturgröße passt.
Hat die Agentur nur 5 Mitarbeiter, dann trägt jede Person mehrere Verantwortungen, der Chef kümmert sich wahrscheinlich "gleichzeitig" um Geschäftsführung, Finanzen, Steuern, Rechtliches, Qualitätssicherung, Beratung und Vertrieb. In dieser Situation kann jeder Bereich nur notdürftig betreut werden. Bei größeren Agenturen sind diese Bereiche spezialisiert und professionalisiert. Ist die Agentur wiederum zu groß, stellt sich vielleicht Beamtentum ein oder einige Kunden wandern als kleine Fische in der Prioritäten-Liste weit nach unten.
Transparente Preise und Kostenkontrolle.
Informiert eine Agentur vorab über anfallende Kosten, ist das für den Kunden von Vorteil. Schnüre ehrlichen Agenturen daraus keinen Strick, indem du transparente, ehrliche (vielleicht höhere Preise) mit günstigen Lockangeboten vergleichst, bei denen das wirkliche Budget zunächst verschleiert und in die Zukunft verschoben ist.
Proaktive Beratung.
Gute Agenturen haben viel zu tun (Neukundengeschäft) und kümmern sich manchmal zu wenig um bestehende Kunden.
Sehr gute Agenturen kennen das enorme Potenzial der Bestandskunden und schaffen es trotz Expansion ihre bereits vorhandenen Kunden im Kopf zu haben und denken für diese mit.
Sie kommen proaktiv auf sie zu und informieren dich über rechtliche Neuerungen, neue Potenziale in der SEO, Softwareupdates und digitale Prozessoptimierungen – ganz ohne dir etwas aufzuschwatzen.
Schnelle Umsetzungszeiten.
Am schnellsten arbeitet natürlich der Einzelkämpfer, der einen Auftrag ergattert und nun 10 Stunden am Tag, 6 Tage die Woche darauf arbeiten kann.
Eine gute Agentur arbeitet fast genauso schnell, legt dabei aber zusätzlich ein hohes Maß an Qualität, Beratung und Zuverlässigkeit an den Tag.
Hervorragende Qualität.
Wie beurteilst du die Qualität einer Internetagentur im Voraus? Schau dir die Referenzen an!
Frage bei den Referenzen, die dir zusagen, gezielt nach: Welche Leistungen stammen bei dem Projekt von der Agentur? In welchem Budgetrahmen hat sich dieses Projekt abgespielt?
Gibt es Referenzen aus deiner Branche, die nicht auf der Website sichtbar sind?
Die Qualität der Beratung kannst du bereits im ersten Telefongespräch oder vor-Ort-Termin einschätzten. Stellt der Anbieter smarte Fragen? Gibt er fundierte Antworten?
Verstehst du, was gesagt wird? Gehst du aus dem Gespräch inspiriert und mit neuen Denkansätzen heraus?
Sympathie und Vertrauen.
Hör auf dein Bauchgefühl.
Schau dir Referenzen und Kundenbewertungen an - letztere nicht nur auf der Website, sondern auch auf Facebook, Google oder ProvenExpert usw.
Wie lange ist das Unternehmen am Markt, wie viele Mitarbeiter beschäftigt es?
Wie werden Verträge gestaltet? Arbeitet die Agentur auf Vertrauensbasis oder wirst du mit Verträgen an die Wand genagelt (man könnte sich fragen, warum)?
Eine gute Agentur hat reichlich positive Bewertungen. Wenige negative Bewertungen bestätigen als Ausnahme die Regel. Wie geht der Anbieter mit schlechter Kritik um?