Zum Inhalt springen

Webdesign

Männliche Person, frontal, schaut in die Kamera; trägt kariertes Hemd über dunkelfarbigem T‑Shirt; heller Innenraum mit unscharfem Monitor oder Poster links und Fenster rechts.

von Richard Albrecht am 02.09.2026

Webdesign ist die Gestaltung, Erstellung und Pflege von Websites. Der Begriff umfasst das Aussehen ebenso wie den Aufbau, die Inhalte und die Bedienung, und er bezeichnet je nach Zusammenhang die Tätigkeit, die Branche, das Fachgebiet oder das Ergebnis.

Webdesign

Die Praxis der Gestaltung, Erstellung und Pflege von Websites, mit Schwerpunkt auf Aussehen, Inhalt und Benutzerfreundlichkeit.
Beispiel: „Das Webdesign übernimmt eine Agentur, die Texte schreiben wir selbst.“

Die Branche, die sich damit befasst.
Beispiel: „Im Webdesign hat sich in den letzten fünf Jahren viel verändert.“

Das Fachgebiet, in dem diese Arbeit gelehrt und gelernt wird.
Beispiel: „Sie hat Webdesign studiert.“

Umgangssprachlich auch: die grafische Erscheinung einer einzelnen Website.
Beispiel: „Unsere Seite hat ein neues Webdesign bekommen.“

Was zum Webdesign gehört

Der sichtbare Teil ist die Gestaltung: Farben, Typografie, Raster, Bilder und die Anordnung der Elemente. Darunter liegt der Aufbau, also die Frage, welche Seiten es gibt und wie sie zusammenhängen. Dazu kommt das Verhalten der Oberfläche, das Interaktionsdesign, und die technische Umsetzung, damit das Ergebnis auf jedem Gerät funktioniert.

In der Praxis ist Webdesign deshalb selten die Arbeit einer einzelnen Person. Konzeption, Text, Gestaltung, Entwicklung und Suchmaschinenoptimierung greifen ineinander, und je größer das Projekt, desto stärker verteilen sich diese Aufgaben auf verschiedene Rollen.

Wie sich der Begriff verschoben hat

Lange meinte Webdesign vor allem das Aussehen einer Seite. Mit der Verbreitung von Smartphones kam das Responsive Design dazu, also die Anpassung an jede Bildschirmgröße. Ladezeit, Barrierefreiheit und die Auffindbarkeit in Suchmaschinen sind heute selbstverständlicher Teil derselben Disziplin. Wer heute von Webdesign spricht, meint damit fast immer das gesamte Ergebnis und nicht mehr nur die Optik.

Wo es ausführlicher steht

Dieser Eintrag hält den Begriff kurz fest. Die Disziplinen dahinter, die Anwendungsbereiche, die üblichen Systeme und die beteiligten Rollen behandeln wir ausführlich auf unserer Seite Was ist Webdesign?.

Siehe auch:

Website-Konzeption

Die Planung einer Website vor der Umsetzung: Ziele, Zielgruppen, Inhalte, Struktur und Anforderungen an Technik und Redaktion.

#Webdesign-Grundlagen

Interaktionsdesign

Die Gestaltung des Verhaltens einer Oberfläche: der Reaktionen auf Eingaben, der Zustände dazwischen und der Rückmeldungen.

#Webdesign-Grundlagen

Grid-System im Webdesign

Ein Raster aus Spalten und Abständen, an dem Inhalte ausgerichtet werden, um über eine ganze Website dieselbe Ordnung zu erzeugen.

#Webdesign-Grundlagen

Designtrends im Web

Gestaltungsmuster, die in einem Zeitraum gehäuft eingesetzt werden, ohne dass ihre Wirkung belegt sein muss.

#Webdesign-Grundlagen