Share-Buttons sind Schaltflächen, über die Besucher die geöffnete Seite in einem Netzwerk oder Messenger teilen. Sie stehen meist am Anfang oder Ende eines Beitrags und übergeben dem jeweiligen Dienst die Adresse und den Titel der Seite.
- Share-Buttons
Schaltflächen, über die Besucher die geöffnete Seite in einem Netzwerk oder Messenger teilen.
Beispiel: „Am Ende des Beitrags stehen Share-Buttons für LinkedIn, WhatsApp und E-Mail.“Auch: Social-Share-Buttons oder Teilen-Buttons.
Abgrenzung zu Social-Media-Icons: Die Icons führen zu den eigenen Profilen. Share-Buttons geben den Besuchern die aktuelle Seite zum Weitergeben.
Wie sie ohne fremde Skripte umgesetzt werden
Als gewöhnliche Links auf die Teilen-Adresse des jeweiligen Dienstes, mit der eigenen Adresse als Parameter. Damit lädt nichts nach, es wird nichts übertragen, solange niemand klickt, und eine Einwilligung ist nicht nötig.
<a href="https://www.linkedin.com/sharing/share-offsite/?url=https%3A%2F%2Fbeispiel.de%2Fbeitrag%2F"
target="_blank" rel="noopener">Auf LinkedIn teilen</a>
<a href="https://wa.me/?text=https%3A%2F%2Fbeispiel.de%2Fbeitrag%2F">Per WhatsApp teilen</a>
<a href="mailto:?subject=Lesetipp&body=https%3A%2F%2Fbeispiel.de%2Fbeitrag%2F">Per E-Mail senden</a>Auf dem Smartphone gibt es zusätzlich die Teilen-Funktion des Geräts, die sich mit wenigen Zeilen ansprechen lässt. Sie bietet alle installierten Programme an und ist damit der bessere Weg als eine feste Auswahl von drei Netzwerken.
Was datenschutzrechtlich gilt
Eingebundene Zähl- und Empfehlungsskripte der Netzwerke laden beim Aufruf der Seite und übertragen dabei die Adresse des Besuchers, oft samt Kennung. Das ist für den Betrieb der Seite nicht erforderlich.
Damit greift § 25 TDDDG, und es braucht eine vorherige Einwilligung. Die Variante mit einfachen Links umgeht das Problem, weil erst der Klick etwas auslöst.
Wann sie sich lohnen
Bei redaktionellen Inhalten, die tatsächlich weitergegeben werden. Auf Leistungs- und Kontaktseiten werden sie praktisch nie benutzt und nehmen nur Platz. Die Zahl der Klicks lässt sich messen, und die Messung beendet die Diskussion meist zuverlässig.
Aus unserer Arbeit an über 2.500 Website-Projekten ist der Zähler neben dem Knopf der riskanteste Teil: Eine Anzeige mit „0 Mal geteilt“ wirkt schlechter als gar keine Angabe. Wo nicht sicher geteilt wird, bleibt der Zähler weg.
Für die Platzierung hat sich das Ende des Beitrags bewährt: Geteilt wird, was gelesen wurde. Eine mitlaufende Leiste am Bildschirmrand verdeckt auf dem Smartphone den Text und konkurriert dort mit allem anderen, was in derselben Ecke schwebt.