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Social-Media-Icons

oder auch Social Icons, Social-Media-Buttons

Männliche Person, frontal, schaut in die Kamera; trägt kariertes Hemd über dunkelfarbigem T‑Shirt; heller Innenraum mit unscharfem Monitor oder Poster links und Fenster rechts.

von Richard Albrecht am 16.10.2026

Social-Media-Icons sind verlinkte Symbole, die auf die Profile eines Unternehmens in sozialen Netzwerken führen. Sie stehen meist im Footer, seltener im Kopfbereich, und bestehen aus dem jeweiligen Markenzeichen des Netzwerks.

Social-Media-Icons

Verlinkte Symbole, die auf die Profile eines Unternehmens in sozialen Netzwerken führen.
Beispiel: „Im Footer stehen drei Social-Media-Icons für LinkedIn, Instagram und YouTube.“

Auch: Social Icons oder Social-Media-Buttons.

Abgrenzung zu Share-Buttons: Die Icons führen vom eigenen Angebot weg zu den eigenen Profilen. Share-Buttons teilen die gerade geöffnete Seite in einem Netzwerk.

Wo sie hingehören

In den Footer. Dort suchen Besucher sie, und dort kosten sie nichts: Jeder Verweis aus dem Kopfbereich führt vom Angebot weg, bevor es gelesen wurde. Eine Ausnahme sind Websites, deren Inhalt tatsächlich in den Netzwerken stattfindet.

Aufgeführt wird nur, was gepflegt wird. Ein Profil, dessen letzter Beitrag zwei Jahre alt ist, wirkt schlechter als ein fehlendes Profil, weil der Verweis die Erwartung weckt und sie enttäuscht.

Wie sie zugänglich werden

Jedes Symbol ist ein Link und braucht einen Namen. Ein SVG ohne Text ist für Vorlesewerkzeuge leer; der Name kommt deshalb als verstecktes Wort in den Link oder als aria-label. Zugleich wird die Grafik selbst für Vorlesewerkzeuge ausgeblendet, damit sie nicht doppelt angesagt wird.

<ul class="social">
  <li>
    <a href="https://www.linkedin.com/company/beispiel/" rel="noopener">
      <svg aria-hidden="true" focusable="false" width="24" height="24"> ... </svg>
      <span class="nur-fuer-screenreader">Homepage Helden auf LinkedIn</span>
    </a>
  </li>
</ul>

Warum der Name an den Link und nicht an das Bild gehört, erklärt das W3C in seiner Anleitung zu funktionalen Bildern: Der Name benennt das Ziel des Links, also das Netzwerk und das Profil dahinter.

Warum weniger oft mehr ist

Sechs Symbole nebeneinander lesen sich als Pflichtübung. Zwei bis drei Netzwerke, in denen tatsächlich gearbeitet wird, wirken glaubwürdiger. Für die Zielflächen gelten dieselben Mindestmaße wie für jede andere Schaltfläche, auf dem Smartphone also rund 44 Pixel.

Aus unserer Arbeit an über 2.500 Website-Projekten sind die Symbole der am häufigsten vergessene Teil eines Relaunches: Sie werden aus der alten Website übernommen, samt Profilen, die es nicht mehr gibt. Ein Klick auf jedes Symbol vor dem Start erspart das.

Siehe auch:

Share-Buttons

Schaltflächen, über die Besucher die geöffnete Seite in einem Netzwerk oder Messenger teilen.

#Website-Struktur

Icons

Kleine Bildzeichen, die eine Funktion oder einen Inhalt auf einen Blick erkennbar machen.

#Website-Struktur

Footer

Unterer Bereich einer Seite, der sich auf allen Seiten wiederholt und Pflichtangaben, Kontakt und weiterführende Links sammelt.

#Website-Struktur

Alt-Text

Textfassung eines Bildes, die beschreibt, was es zeigt, wenn das Bild nicht ankommt.

#Website-Struktur

Barrierefreie Navigation

Navigation, die sich mit Tastatur und Vorlesewerkzeugen vollständig bedienen lässt.

#Website-Struktur