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Security Headers

oder auch HTTP Security Header

Männliche Person, frontal, schaut in die Kamera; trägt kariertes Hemd über dunkelfarbigem T‑Shirt; heller Innenraum mit unscharfem Monitor oder Poster links und Fenster rechts.

von Richard Albrecht am 04.11.2026

Security Headers sind HTTP-Header, mit denen eine Seite dem Browser Sicherheitsregeln für ihre Anzeige mitgibt. Sie kosten nichts an Ladezeit und wirken bei jedem Besucher, dessen Browser sie kennt.

Security Headers

HTTP-Header, mit denen eine Seite dem Browser Sicherheitsregeln für ihre Anzeige mitgibt.
Beispiel: „Die Security Headers standen in der Serverkonfiguration und galten für alle Seiten.“

Auch: Es gibt Prüfdienste, die eine Adresse aufrufen und die gesetzten Header mit einer Note bewerten. Die Note ist ein Anhaltspunkt und kein Ziel.

Abgrenzung zur Content Security Policy: Die ist einer dieser Header, nur eben der umfangreichste.

Welche Security Headers heute zählen

Header

Was er bewirkt

Content-Security-Policy

Legt fest, aus welchen Quellen Skripte, Bilder und Stile geladen werden dürfen

Strict-Transport-Security

Erzwingt HTTPS für eine festgelegte Dauer, auch beim nächsten Besuch

X-Content-Type-Options

Verbietet dem Browser, den Dateityp selbst zu erraten

Referrer-Policy

Bestimmt, wie viel der eigenen Adresse beim Weiterklicken mitgeht

Permissions-Policy

Schaltet Kamera, Mikrofon, Standort und ähnliche Funktionen ab

Cross-Origin-Opener-Policy

Trennt das eigene Fenster von fremden Seiten, die es geöffnet haben

Daraus folgt eine Reihenfolge für den Einstieg: Die beiden ersten Zeilen bringen den größten Gewinn, die übrigen sind in Minuten gesetzt. Der ältere X-Frame-Options ist in der Content Security Policy aufgegangen, schadet als Ergänzung für alte Browser aber nicht.

Wo Security Headers gesetzt werden

An genau einer Stelle, sonst widersprechen sie sich. Üblich ist die Konfiguration des Webservers, also nginx oder Apache samt .htaccess; vor einem CDN kommt die Frage dazu, ob der Dienst eigene Header setzt. Wer sie zusätzlich in der Anwendung setzt, bekommt doppelte Angaben, und welche gilt, hängt vom Header ab.

Was Security Headers nicht leisten

Sie schützen den Server nicht. Ein Header ist eine Bitte an den Browser, und er wirkt nur bei Besuchern, die mit einem Browser kommen. Gegen Angriffe auf die Anwendung selbst, gegen gestohlene Zugangsdaten und gegen veraltete Software richten sie nichts aus.

Siehe auch:

Content Security Policy (CSP)

Eine Regel im HTTP-Header, die dem Browser sagt, aus welchen Quellen er etwas laden darf.

#Web-Security

HSTS

Eine Anweisung des Servers, diese Domain künftig nur noch verschlüsselt aufzurufen.

#Hosting & Webserver

HTTP / HTTPS

Das Protokoll, mit dem Browser und Server Seiten austauschen, in unverschlüsselter und in verschlüsselter Form.

#Hosting & Webserver

XSS (Cross-Site Scripting)

Ein Angriff, bei dem fremder Code im Browser der Besucher im Namen der Seite läuft.

#Web-Security

nginx

Ein Webserver, der viele gleichzeitige Verbindungen mit wenig Arbeitsspeicher bedient.

#Hosting & Webserver

.htaccess

Eine Konfigurationsdatei, mit der Apache sich je Verzeichnis einstellen lässt.

#Hosting & Webserver