Sanity ist ein Inhaltsdienst aus Norwegen, bei dem die Daten beim Anbieter liegen, die Bearbeitungsoberfläche aber Teil des eigenen Projekts ist. Sie wird als Anwendung mitprogrammiert und angepasst.
- Sanity
Ein Inhaltsdienst, dessen Bearbeitungsoberfläche selbst im Projekt liegt.
Beispiel: „Die Redaktionsoberfläche wurde in Sanity um eine eigene Ansicht ergänzt.“Das Datenmodell wird als Quelltext beschrieben und liegt damit in der Versionsverwaltung.
Hersteller: sanity.io.
Wofür Sanity steht
Für Anpassbarkeit der Redaktionsoberfläche. Wo andere Systeme ein festes Backend mitbringen, lässt sich hier die Eingabemaske bis hin zu eigenen Ansichten und Vorschauen selbst bauen.
Dazu eine Abfragesprache, mit der sich auch verschachtelte Strukturen gezielt abrufen lassen, ohne für jeden Fall eine eigene Schnittstelle zu bauen.
Für welche Teams es passt
Für Teams mit Entwicklung, die eine Redaktionsoberfläche als Teil des Produkts begreifen. Der Gewinn entsteht genau dort, wo diese Arbeit auch geleistet wird.
Wer ein fertiges Backend erwartet, zahlt hier mit Einrichtungsaufwand für eine Freiheit, die ungenutzt bleibt. Dann sind Contentful oder Storyblok die schnelleren Wege.
Was die Abfragesprache leistet
Sie holt genau die Form, die die Oberfläche braucht. Statt mehrerer Abrufe und anschließendem Zusammensetzen beschreibt eine Abfrage, welche Felder, welche verknüpften Inhalte und welche Ausschnitte zurückkommen sollen.
Das spart Abrufe und damit Ladezeit, verlangt aber, dass jemand die Sprache beherrscht. Sie ist nicht schwer, aber eine weitere Sache, die im Projekt gelernt und dokumentiert werden muss.