Node.js ist die Laufzeitumgebung, die JavaScript außerhalb des Browsers ausführt. Damit lässt sich dieselbe Sprache auf dem Server einsetzen, die im Browser ohnehin läuft.
- Node.js
Die Laufzeitumgebung, die JavaScript außerhalb des Browsers ausführt.
Beispiel: „Das Redaktionssystem setzt auf Node.js und braucht deshalb keinen PHP-Server.“Bringt mit npm einen Paketmanager mit, über den Bibliotheken eingebunden werden.
Abgrenzung zu JavaScript: Das ist die Sprache, Node.js die Umgebung, die sie ausführt.
Wofür Node.js gebraucht wird
Für alles, was JavaScript jenseits der Seite tun soll: Server, die Anfragen beantworten, Werkzeuge, die Quelltext bauen und prüfen, und Programme, die auf der Kommandozeile laufen.
Im Webumfeld begegnet es den meisten zuerst als Werkzeugkasten. Auch ein Projekt, das am Ende kein JavaScript ausliefert, benutzt es oft, um Stylesheets zu übersetzen oder Dateien zusammenzufassen.
Was Node.js mitbringt
Ein Modell, das viele gleichzeitige Verbindungen mit wenig Aufwand bedient: Statt je Anfrage zu warten, nimmt es die nächste an und kommt zurück, wenn ein Ergebnis vorliegt.
Das passt gut zu Anwendungen, die vor allem warten, etwa auf Datenbanken oder fremde Schnittstellen, und schlechter zu solchen, die lange rechnen. Rechenlast blockiert hier mehr als anderswo.
Was beim Betrieb von Node.js zu bedenken ist
Die Menge der Abhängigkeiten. Ein mittleres Projekt bringt schnell hunderte Pakete mit, von denen die meisten niemand bewusst ausgewählt hat; jedes davon ist ein Stück fremder Quelltext im eigenen Betrieb.
Dazu der Veröffentlichungstakt. Es gibt Fassungen mit langem Wartungszeitraum und solche ohne; wer die falsche wählt, steht schneller ohne Sicherheitsaktualisierungen da, als das Projekt alt ist.