Mobile-Freundlichkeit ist die Eignung einer Website für die Bedienung auf dem Telefon. Sie betrifft Darstellung, Bedienbarkeit und Geschwindigkeit, und sie ist seit der Umstellung auf die Mobile-First-Indexierung die Grundlage der Bewertung und nicht mehr ein Zusatz.
- Mobile-Freundlichkeit
Die Eignung einer Website für die Bedienung auf dem Telefon.
Beispiel: „Die Mobile-Freundlichkeit scheiterte an einer Tabelle, die auf dem Telefon über den Rand lief.“Auch: Mobile Friendliness. Umgesetzt wird sie heute fast immer über Responsive Design.
Den eigenen Test und den Bericht dazu hat Google 2023 abgeschaltet. Geprüft wird seitdem mit den Entwicklerwerkzeugen des Browsers und über die Felddaten.
Woran sich Mobile-Freundlichkeit festmacht
An fünf Punkten. Der Inhalt passt in die Breite, ohne dass seitlich gescrollt werden muss. Die Schrift ist ohne Zoom lesbar. Bedienelemente sind groß genug und weit genug auseinander. Nichts verdeckt den Inhalt, insbesondere keine Einblendung, die sich schlecht schließen lässt. Und die Seite ist über die Mobilfunkverbindung schnell genug.
Die ersten vier prüft man in einer Minute, indem man die Seite auf dem eigenen Telefon öffnet. Das ist der Test, der am häufigsten ausgelassen wird.
Wie man Mobile-Freundlichkeit prüft
Mit drei Werkzeugen. Die Entwicklerwerkzeuge des Browsers zeigen die Seite in Telefonbreite und melden zu kleine Schrift und zu enge Bedienelemente. Die Felddaten in der Search Console zeigen, was echte Besucher erleben. Und das eigene Telefon zeigt das, was keines der beiden zeigt: ob die Bedienung sich richtig anfühlt.
Der Bericht zur Nutzerfreundlichkeit auf Mobilgeräten, den viele noch suchen, ist seit Dezember 2023 abgeschaltet. An seine Stelle sind die Berichte zu den Core Web Vitals getreten.
Was sich an der Mobile-Freundlichkeit geändert hat
Sie ist von einer Anforderung zur Selbstverständlichkeit geworden. Als Google 2015 begann, sie zu werten, war sie ein Unterscheidungsmerkmal; heute ist eine Website ohne sie schlicht kaputt, und die Frage lautet heute, wie gut.
Verschoben hat sich damit auch die Arbeit. Statt um Darstellung geht es heute um Geschwindigkeit und Bedienbarkeit unter schlechten Bedingungen: Mobilfunk, Sonnenlicht, eine Hand am Lenker des Fahrrads.