Microsoft Copilot ist der Sammelname für die KI-Assistenten von Microsoft: in Windows, in den Office-Anwendungen, in der Unternehmensumgebung und in der Suche. Dahinter stehen Sprachmodelle verschiedener Herkunft, darunter zugekaufte und eigene.
- Microsoft Copilot
Der Sammelname für die KI-Assistenten von Microsoft in Windows, Office und den Unternehmensdiensten.
Beispiel: „Microsoft Copilot fasste die Besprechung zusammen und zog die offenen Punkte aus dem Protokoll.“Der Name bezeichnet kein einzelnes Produkt. Was ein Betrieb bekommt, hängt an Lizenz und Umgebung, und die Funktionen unterscheiden sich erheblich.
Die Stärke liegt im Zugriff auf die eigenen Inhalte: Der Assistent antwortet aus Dokumenten, Mails und Terminen des Unternehmens, siehe RAG.
Warum der Zugriff auf eigene Inhalte der Kern ist
Weil darin der Unterschied zu einem allgemeinen Chat liegt. Ein Assistent, der die Besprechung von gestern kennt, ist für einen Betrieb etwas anderes als einer, der das Internet kennt. Genau daraus folgt aber auch die wichtigste Frage: Wer sieht welche Inhalte?
Was Betriebe davor klären müssen
Die Berechtigungen. Ein Assistent zeigt, was ein Nutzer ohnehin lesen dürfte, und in vielen Häusern ist das mehr, als die Beteiligten denken; Ordner mit zu weiten Rechten fallen erst auf, wenn ein Assistent daraus zitiert. Eine Durchsicht der Berechtigungen gehört vor die Einführung und nicht danach.
Wie wir die Einführung begleiten
Mit einem Inventar und einer Richtlinie. Welche Lizenz, welche Funktionen eingeschaltet sind, welche Daten einbezogen werden und wer zuständig ist: Das gehört aufgeschrieben, siehe KI-Inventar. Danach eine Schulung an echten Aufgaben, sonst bleibt die Lizenz ungenutzt.
Was die Lizenzlage schwierig macht
Die Vielfalt. Je nach Paket stehen unterschiedliche Funktionen bereit, und derselbe Name bezeichnet in zwei Betrieben zwei verschiedene Dinge. Vor jeder Diskussion lohnt deshalb die Frage, welche Lizenz gemeint ist.