Die Mediathek ist der Bereich eines CMS, in dem hochgeladene Dateien verwaltet werden: Bilder, Dokumente, Videos und Tondateien. Von dort werden sie in Inhalte eingebunden, statt sie an jeder Stelle neu hochzuladen.
- Mediathek (Medienverwaltung)
Der Bereich im CMS, in dem Bilder, Dokumente und Videos verwaltet werden.
Beispiel: „Alle Pressefotos liegen in einem eigenen Ordner der Mediathek.“Auch: Media Library, Medienbibliothek.
Zu jeder Datei gehören Angaben, die mitgeführt werden: Alternativtext, Bildnachweis, Veröffentlichungsrechte.
Warum Ordnung hier früh entscheidet
Weil eine Mediathek nur wächst. Nach zwei Jahren liegen dort tausende Dateien, und ohne Ordnerstruktur oder Verschlagwortung findet niemand das Foto wieder, das schon einmal verwendet wurde. Die Folge ist, dass dasselbe Bild ein zweites und drittes Mal hochgeladen wird.
Das kostet nicht nur Speicherplatz. Wenn ein Bild ausgetauscht werden muss, etwa weil die abgebildete Person ausgeschieden ist, muss jede Kopie einzeln gefunden werden. Bei einer gepflegten Mediathek genügt der Austausch an einer Stelle.
Was zu jeder Datei gehört
Mindestens ein Alternativtext und eine Angabe zur Herkunft. Der Alternativtext ist eine Anforderung der Barrierefreiheit und wird genau dann vergessen, wenn er nicht als Pflichtfeld beim Hochladen abgefragt wird.
Die Herkunft ist eine rechtliche Frage: Woher stammt das Bild, welche Nutzung ist erlaubt, wie lange? Ohne diese Angabe am Objekt weiß nach einem Personalwechsel niemand mehr, ob ein Foto verwendet werden darf.
Was die Mediathek mit der Ladezeit zu tun hat
Sehr viel. Ob ein hochgeladenes Foto mit 6.000 Pixeln Breite so ausgeliefert wird oder das System daraus passende Größen erzeugt, entscheidet über Ladezeiten und damit über die Core Web Vitals.
Gute Systeme erzeugen die Varianten automatisch und liefern moderne Formate aus. Wo das fehlt, hilft keine Schulung: Niemand verkleinert zuverlässig jedes Bild von Hand, und spätestens die dritte Person lädt wieder das Original hoch.