Jimdo ist ein Website-Baukasten aus Hamburg, der sich an Selbstständige und kleine Betriebe richtet. Neben dem klassischen Baukasten gibt es einen geführten Weg, der nach einigen Fragen eine fertige Seite vorschlägt.
- Jimdo
Ein Hamburger Baukasten mit Schwerpunkt auf kleinen Betrieben.
Beispiel: „Die Physiotherapiepraxis betreibt ihre Seite mit Jimdo.“Deutschsprachiger Anbieter mit Support und Rechtstexthilfen auf den hiesigen Rahmen zugeschnitten.
Hersteller: jimdo.com.
Wofür Jimdo steht
Für Betriebe ohne Technikbezug. Der geführte Einstieg nimmt die Frage nach Aufbau und Gestaltung ab und liefert eine Seite, die ohne weitere Entscheidungen veröffentlicht werden kann.
Dazu die Nähe zum hiesigen Rechtsrahmen: Impressum, Datenschutzhinweis und Zustimmungsabfrage sind vorgesehen und nicht nachträglich zu ergänzen.
Wo die Grenze liegt
Beim Wachstum. Was als Fünf-Seiten-Auftritt gut funktioniert, wird mit fünfzig Seiten unübersichtlich, weil Struktur und Navigation wenig Werkzeuge dafür bieten.
Ebenso bei eigenen Inhaltsarten: Ein Verzeichnis mit Filtern oder ein Veranstaltungskalender mit Anmeldung lassen sich nicht abbilden. Dann ist der Umstieg auf ein CMS fällig.
Was dieser Umstieg bedeutet, haben wir in TYPO3 vs. Jimdo gegenübergestellt.
Was die Pflege im Alltag bedeutet
Wenig. Texte und Bilder ändert man im Browser, Aktualisierungen und Sicherungen übernimmt der Anbieter, und technische Entscheidungen fallen keine an.
Genau das ist der Grund, warum solche Seiten oft länger aktuell bleiben als aufwendigere Auftritte: Die Hürde, einen Satz zu ändern, liegt niedrig genug, dass es auch wirklich jemand tut. Eine gepflegte einfache Seite wirkt nach außen besser als ein aufwendiger Auftritt mit Angaben von vorgestern.