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Frontend (CMS)

oder auch FE

Männliche Person, frontal, schaut in die Kamera; trägt kariertes Hemd über dunkelfarbigem T‑Shirt; heller Innenraum mit unscharfem Monitor oder Poster links und Fenster rechts.

von Richard Albrecht am 28.10.2026

Das Frontend eines CMS ist der öffentliche Teil der Website, den Besucher im Browser sehen. Es entsteht aus den Inhalten, die im Backend gepflegt werden, und den Vorlagen des Projekts, die festlegen, wie diese Inhalte aussehen.

Frontend (CMS)

Der öffentliche Teil einer Website, den Besucher im Browser sehen.
Beispiel: „Im Backend steht der neue Preis schon, im Frontend erscheint noch der alte.“

Auch: FE, die Abkürzung im Agenturalltag.

Abgrenzung zum Backend: Das ist der geschützte Arbeitsbereich dahinter, das Frontend die Ausgabe davor.

Abgrenzung zu Frontend Editing: Das ist eine Arbeitsweise, bei der im Frontend selbst geändert wird, und kein eigener Bereich.

Wie das Frontend entsteht

Aus zwei Teilen, die getrennt gepflegt werden. Die Inhalte kommen aus dem CMS, die Form aus dem Template, das in einer Template-Sprache geschrieben ist. Beim Abruf setzt das System beides zusammen und liefert HTML aus, das der Browser mit den Stilangaben darstellt.

Diese Trennung ist der eigentliche Gewinn eines CMS. Wer die Gestaltung ändern will, fasst die Vorlage an und nicht tausend Seiten; wer einen Text ändern will, die Seite und nicht die Vorlage.

Warum Frontend und Backend auseinanderfallen

Weil zwischen beiden mehrere Schichten liegen. Eine Änderung ist gespeichert, erscheint aber nicht: Dann hält meist der Cache die alte Fassung, oder der Inhalt steht noch als Entwurf und ist nicht freigegeben.

Deshalb gehört zu jeder Änderung der Blick auf die veröffentlichte Seite, nicht nur auf die Vorschau. Die Vorschau umgeht Zwischenspeicher und zeigt damit einen Stand, den kein Besucher so zu sehen bekommt.

Wenn das CMS kein Frontend mitbringt

Bei einem Headless CMS gibt es keine mitgelieferte Ausgabe. Das System hält die Inhalte und gibt sie über eine Content-API heraus; das Frontend wird eigens gebaut und läuft als eigene Anwendung.

Das bringt Freiheit bei der Technik und verschiebt Arbeit. Was ein gekoppeltes System mitliefert, von der Navigation bis zur Sitemap, entsteht dann im Projekt.

Woran sich die Qualität eines Frontends zeigt

An Ladezeit und Zugänglichkeit, nicht am Eindruck auf dem Entwicklerbildschirm. Die Core Web Vitals messen, wie schnell der sichtbare Teil steht und ob er beim Laden springt; die Barrierefreiheit entscheidet, ob die Seite auch mit Tastatur und Vorleseprogramm benutzbar ist.

Beides hängt an der Vorlage und damit an Entscheidungen, die vor dem ersten Inhalt fallen. Nachträglich lässt sich an einem Frontend viel ändern, aber selten günstig.

Siehe auch:

Backend (CMS)

Der geschützte Bereich eines CMS, in dem Inhalte gepflegt werden.

#Content-Management-Systeme (CMS)

CMS

Ein System, mit dem Inhalte einer Website gepflegt werden, ohne den Quelltext anzufassen.

#Content-Management-Systeme (CMS)

Template

Wiederverwendbares Seitengerüst, das den Aufbau festlegt und die Inhalte offen lässt.

#Webdesign-Grundlagen #Content-Management-Systeme (CMS)

Frontend Editing

Inhalte direkt in der Seitenansicht ändern, statt im Backend.

#Content-Management-Systeme (CMS)

Headless

Ein CMS ohne eigene Ausgabeschicht: Inhalte kommen nur über eine Schnittstelle.

#Content-Management-Systeme (CMS)

Vorschau (Preview)

Die Ansicht eines unveröffentlichten Stands, so wie er später aussehen wird.

#Content-Management-Systeme (CMS)