Docker ist das verbreitetste Werkzeug, um Anwendungen samt Umgebung in Container zu packen. Ein Abbild enthält Code, Laufzeit, Bibliotheken und Einstellungen, und es läuft auf jedem Rechner gleich, der Docker hat.
- Docker
Das verbreitetste Werkzeug, um Anwendungen samt Umgebung in Container zu packen.
Beispiel: „Mit Docker lief die alte Anwendung mit PHP 7.4 neben der neuen mit PHP 8.4 auf demselben Rechner.“Erschienen 2013. Gebaut wird ein Abbild aus einer Textdatei namens Dockerfile; mehrere Container zusammen beschreibt eine Datei für Docker Compose.
Abgrenzung zur Virtualisierung: Diese bringt je Gast ein eigenes Betriebssystem mit. Container teilen sich den Kern des Wirts und starten deshalb in Sekunden.
Was in einem Docker-Abbild steckt
Ein Dateisystem in Schichten. Jede Zeile im Dockerfile legt eine Schicht an: das Grundabbild, die installierten Pakete, der eigene Code, die Einstellungen. Gleiche Schichten teilen sich mehrere Abbilder, was Platz und Bauzeit spart.
Was draußen bleibt, ist der Zustand. Daten gehören in ein eingehängtes Verzeichnis oder in eine Datenbank daneben, denn ein Container wird weggeworfen und neu gestartet, siehe Container (Deployment).
Wofür Docker im Alltag taugt
Für gleiche Umgebungen. Zwei Entwickler, ein Server, dieselbe PHP-Fassung, dieselben Erweiterungen: Der Satz „bei mir läuft es“ verliert damit seine Grundlage, weil alle dasselbe Abbild benutzen.
Dazu kommen Nebenläufe ohne Installation: eine andere Datenbankfassung ausprobieren, ein Werkzeug einmalig starten, einen alten Stand wiederbeleben. Alles ohne Spuren auf dem eigenen Rechner.
Wo bei Docker der Aufwand beginnt
Beim Betrieb nach außen. Ein Container allein ist einfach; Netzwerke, dauerhafte Daten, Zertifikate, Protokolle und Aktualisierungen der Abbilder machen daraus eine eigene Aufgabe.
Für eine Website auf einem gemieteten Tarif lohnt das selten. Dort bringt Docker die Entwicklungsumgebung voran, und ausgeliefert wird weiterhin über ein Deployment auf den vorhandenen Server.