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Docker

Männliche Person, frontal, schaut in die Kamera; trägt kariertes Hemd über dunkelfarbigem T‑Shirt; heller Innenraum mit unscharfem Monitor oder Poster links und Fenster rechts.

von Richard Albrecht am 03.11.2026

Docker ist das verbreitetste Werkzeug, um Anwendungen samt Umgebung in Container zu packen. Ein Abbild enthält Code, Laufzeit, Bibliotheken und Einstellungen, und es läuft auf jedem Rechner gleich, der Docker hat.

Docker

Das verbreitetste Werkzeug, um Anwendungen samt Umgebung in Container zu packen.
Beispiel: „Mit Docker lief die alte Anwendung mit PHP 7.4 neben der neuen mit PHP 8.4 auf demselben Rechner.“

Erschienen 2013. Gebaut wird ein Abbild aus einer Textdatei namens Dockerfile; mehrere Container zusammen beschreibt eine Datei für Docker Compose.

Abgrenzung zur Virtualisierung: Diese bringt je Gast ein eigenes Betriebssystem mit. Container teilen sich den Kern des Wirts und starten deshalb in Sekunden.

Was in einem Docker-Abbild steckt

Ein Dateisystem in Schichten. Jede Zeile im Dockerfile legt eine Schicht an: das Grundabbild, die installierten Pakete, der eigene Code, die Einstellungen. Gleiche Schichten teilen sich mehrere Abbilder, was Platz und Bauzeit spart.

Was draußen bleibt, ist der Zustand. Daten gehören in ein eingehängtes Verzeichnis oder in eine Datenbank daneben, denn ein Container wird weggeworfen und neu gestartet, siehe Container (Deployment).

Wofür Docker im Alltag taugt

Für gleiche Umgebungen. Zwei Entwickler, ein Server, dieselbe PHP-Fassung, dieselben Erweiterungen: Der Satz „bei mir läuft es“ verliert damit seine Grundlage, weil alle dasselbe Abbild benutzen.

Dazu kommen Nebenläufe ohne Installation: eine andere Datenbankfassung ausprobieren, ein Werkzeug einmalig starten, einen alten Stand wiederbeleben. Alles ohne Spuren auf dem eigenen Rechner.

Wo bei Docker der Aufwand beginnt

Beim Betrieb nach außen. Ein Container allein ist einfach; Netzwerke, dauerhafte Daten, Zertifikate, Protokolle und Aktualisierungen der Abbilder machen daraus eine eigene Aufgabe.

Für eine Website auf einem gemieteten Tarif lohnt das selten. Dort bringt Docker die Entwicklungsumgebung voran, und ausgeliefert wird weiterhin über ein Deployment auf den vorhandenen Server.

Siehe auch:

Container (Deployment)

Eine abgeschlossene Laufzeitumgebung, die eine Anwendung mit allem Nötigen enthält.

#Deployment & Versionierung

Kubernetes

Ein System, das Container über viele Server verteilt, startet und am Laufen hält.

#Deployment & Versionierung

Virtualisierung

Das Aufteilen einer Maschine in mehrere voneinander getrennte Server.

#Hosting & Webserver

Dev-Umgebung

Die Umgebung auf dem Server, auf der neue Arbeit zuerst zusammenkommt.

#Deployment & Versionierung #Hosting & Webserver

Infrastructure as Code

Das Beschreiben von Servern und Diensten in Dateien, die versioniert und wiederholt ausgeführt werden.

#Deployment & Versionierung

Deployment-Artefakt

Das fertige Paket aus einem Build, das unverändert auf die Server geht.

#Deployment & Versionierung