DDoS Protection sind Maßnahmen und Dienste, die eine Überlastung durch verteilte Angriffe abfangen. Auf Deutsch spricht man von DDoS-Schutz.
- DDoS Protection
Maßnahmen und Dienste, die eine Überlastung durch verteilte Angriffe abfangen.
Beispiel: „Die DDoS Protection filterte den Angriff, bevor er den eigenen Server erreichte.“Auch: DDoS-Schutz, DDoS-Mitigation. Angeboten wird er meist als Teil eines CDN oder als eigener vorgeschalteter Dienst.
Abgrenzung zum DDoS-Angriff: Das ist der Angriff, hier geht es um die Abwehr.
Wie DDoS Protection arbeitet
Indem sie den Verkehr umleitet und siebt, bevor er ankommt. Der Dienst steht vor dem eigenen Server, nimmt alles entgegen und lässt nur durch, was nach echtem Verkehr aussieht; den Rest verwirft er, verteilt auf viele Standorte. Entscheidend ist die Kapazität: Ein Angriff, der größer ist als die Anbindung des eigenen Servers, lässt sich nur außerhalb davon abfangen.
Was der eigene Server leisten kann
Die kleineren Fälle. Eine Begrenzung der Aufrufe je Adresse, siehe Rate Limiting, ein Zwischenspeicher für häufig abgerufene Seiten und vernünftige Zeitgrenzen fangen die Angriffe ab, die nur aus ein paar Quellen kommen. Gegen einen verteilten Angriff mit zehntausenden Geräten richten sie nichts aus, weil schon das Verwerfen der Anfragen die Anbindung füllt.
Worauf bei der Auswahl zu achten ist
Auf drei Punkte, die in Angeboten gern untergehen. Erstens: Was passiert bei einem Angriff mit dem Preis? Manche Tarife rechnen nach Verkehr ab, und genau den erzeugt der Angriff. Zweitens: Wie lange dauert die Umschaltung, und läuft sie automatisch? Drittens: Sieht der Dienst den entschlüsselten Verkehr, und ist das mit dem eigenen Datenschutz vereinbar? Ein Schutz, der mitlesen muss, ist eine Entscheidung und keine Selbstverständlichkeit.