Claude Opus ist die leistungsfähigste Variante der Modellreihe Claude. Sie ist für Aufgaben gedacht, bei denen Tiefe wichtiger ist als Tempo und Preis.
- Claude Opus
Die leistungsfähigste Variante der Claude-Reihe, für Aufgaben mit hohem Anspruch.
Beispiel: „Für die Auswertung der 200-seitigen Ausschreibung lief Claude Opus, für die Zusammenfassungen danach nicht.“Die Reihe kennt drei Stufen mit festen Namen: eine schnelle, eine ausgewogene und diese. Die Namen bleiben über Generationen gleich, die Modelle dahinter wechseln.
Der Preis je verarbeiteter Einheit liegt deutlich über dem der kleineren Stufen. Das ist der Grund, warum die Wahl der Stufe eine Kostenentscheidung ist.
Wofür sich die Stufe lohnt
Für Aufgaben mit vielen Abhängigkeiten. Lange Verträge auswerten, einen verwickelten Umbau planen, eine schwierige Fehlersuche, eine Argumentation prüfen: Dort schlägt die Tiefe den Preis. In unseren Projekten ist das der kleinere Teil der Aufrufe und der größere Teil der Rechnung.
Wann die kleinere Stufe genügt
Bei allem Gleichförmigen. Texte umschreiben, einordnen, zusammenfassen, Metadaten erzeugen: Dort ist der Unterschied im Ergebnis klein und der im Preis groß. Die Regel, die sich bewährt hat: mit der mittleren Stufe anfangen, messen, und nur die Fälle hochstufen, in denen sie nachweislich scheitert.
Was bei der Einrichtung zu beachten ist
Dass der Name allein nicht genügt. Wer in einer Anwendung nur die Stufe anfordert, bekommt den jeweils neuesten Stand und damit ein Verhalten, das sich unter der Hand ändert. Der genaue Stand gehört in die Konfiguration und ins Protokoll, siehe Modellversion.
Woran man den Wechsel festmacht
An gescheiterten Fällen, nicht am Gefühl. Wer die Liste der Fälle führt, in denen die mittlere Stufe nicht genügt hat, erkennt das Muster und stuft gezielt hoch. Ohne diese Liste wandert mit der Zeit alles auf die teure Stufe.