Die Bildauflösung bei KI-Bildern ist das Pixelmaß, in dem ein Bildmodell erzeugt. Anders als bei einer Kamera ist dieses Maß nicht frei wählbar: Modelle sind auf bestimmte Größen trainiert und liefern außerhalb davon schlechtere Ergebnisse.
- Bildauflösung bei KI-Bildern
Die Pixelmaße, in denen ein Bildmodell erzeugt, und die Folgen für die Verwendung im Web.
Beispiel: „Die Bildauflösung lag bei 1.024 Pixeln Kantenlänge, und für das breite Kopfbild musste hochgerechnet werden.“Warum es feste Maße gibt: Das Modell hat auf Bildern dieser Größe gelernt. Verlangt man deutlich mehr, entstehen Wiederholungen im Bild, etwa zwei Köpfe oder doppelte Gliedmaßen.
Das Verhältnis der Seiten ist dabei die zweite Größe, siehe Aspect Ratio. Beide zusammen ergeben die tatsächlichen Pixelmaße.
Was das für den Druck bedeutet
Dass es selten reicht. Ein Bild mit 1.024 Pixeln Kantenlänge ergibt bei Druckqualität eine Fläche von knapp neun Zentimetern. Für eine Anzeige oder ein Plakat führt der Weg über das Hochrechnen, siehe Upscaling, und das erfindet Einzelheiten hinzu. Für Druck mit Schrift im Bild ist das keine Lösung.
Was es für das Web bedeutet
Meist genug, mit einer Ausnahme. Für Inhaltsbilder und Kacheln reichen die üblichen Maße; für ein Kopfbild über die volle Breite auf einem hochauflösenden Bildschirm nicht, denn dort werden zwei- bis dreifache Pixelmaße ausgeliefert, siehe Pixel Density. Dieser eine Fall ist der häufigste Anlass zum Hochrechnen.
Wie man zu größeren Bildern kommt
Über zwei Wege. Entweder erzeugt das Werkzeug in mehreren Durchgängen und verfeinert dabei, oder das fertige Bild wird mit einem eigenen Modell hochgerechnet. Der erste Weg liefert bessere Ergebnisse und kostet mehr Rechenzeit; der zweite ist schneller und erfindet mehr.
Was in die Ablage gehört
Das erzeugte Bild in voller Größe, unbearbeitet. Was auf der Website landet, ist eine verkleinerte und umgewandelte Fassung; wer das Original nicht aufbewahrt, kann später kein anderes Format daraus ableiten und muss neu erzeugen. Mit dem Original gehören Prompt, Werkzeug und Datum in dieselbe Ablage.