Adobe Experience Manager, abgekürzt AEM, ist ein Enterprise-System von Adobe, das Content-Management und Medienverwaltung verbindet. Es ist Teil einer größeren Produktfamilie für Marketing und Vertrieb.
- Adobe Experience Manager (AEM)
Ein Enterprise-System für Inhalte und Mediendateien im Adobe-Umfeld.
Beispiel: „Der Konzern steuert seine 40 Ländersites über Adobe Experience Manager.“Auch: AEM.
Hersteller: Experience League.
Wofür Adobe Experience Manager steht
Für sehr große Auftritte mit vielen Beteiligten. Länderfassungen, Freigabeketten über mehrere Stufen, Übersetzungsabläufe und die Verwaltung großer Medienbestände sind dort der Normalfall.
Der Nutzen entsteht im Zusammenspiel mit den übrigen Adobe-Produkten: Wer Analyse, Personalisierung und Bildbearbeitung ohnehin dort hat, bekommt eine durchgehende Kette vom Rohbild bis zur ausgespielten Seite, ohne Daten zwischen Systemen zu schieben.
Was es voraussetzt
Ein Projekt dieser Größenordnung und die Mittel dafür. Einrichtung, Schulung und Betrieb binden eigene Fachleute oder einen spezialisierten Dienstleister über Jahre.
Für mittelständische Auftritte ist der Aufwand nicht zu rechtfertigen. Dort leisten die gängigen Systeme dasselbe mit einem Bruchteil der Einrichtung.
Gegenüberstellungen der gängigen Systeme stehen im CMS Vergleich.
Wie es betrieben wird
Wahlweise in der eigenen Umgebung oder als Dienst in Adobes Rechenzentren. Die zweite Form nimmt den Betrieb ab und bindet im Gegenzug enger an den Anbieter und dessen Veröffentlichungstakt.
In beiden Fällen gehört eine Betreuung dazu, die das System kennt. Der Markt dafür ist überschaubar, und die Verfügbarkeit solcher Fachleute gehört in die Entscheidung einbezogen. Dasselbe gilt für die Einarbeitung der Redaktion, die bei einem System dieser Größe eigens geplant wird.