Stable Diffusion ist eine Reihe von Bildmodellen mit offenen Gewichten. Ihre Veröffentlichung ab 2022 hat die Bilderzeugung aus den Rechenzentren der Anbieter auf gewöhnliche Rechner gebracht, und darauf baut ein großer Teil der freien Bildwerkzeuge auf.
- Stable Diffusion
Die Bildmodellreihe mit offenen Gewichten, auf der ein großer Teil der freien Bildwerkzeuge aufbaut.
Beispiel: „Stable Diffusion lief auf der Grafikkarte im Haus, und kein Bild wurde an einen Dienst übertragen.“Die Modelle lassen sich herunterladen, anpassen und erweitern. Rund um die Reihe ist ein Ökosystem aus Oberflächen, Erweiterungen und angepassten Modellen entstanden.
Die Lizenzen unterscheiden sich je Modell innerhalb der Reihe; offen verfügbar heißt nicht in jedem Fall frei verwendbar.
Was der eigene Betrieb bringt
Kontrolle und Vertraulichkeit. Keine Übertragung von Vorlagen an einen Anbieter, keine Kosten je Bild, keine Abschaltung durch Dritte und die Möglichkeit, das Modell auf eine eigene Bildwelt anzupassen. Für Betriebe mit Material, das das Haus nicht verlassen darf, ist das der einzige Weg.
Was es kostet
Hardware und Einarbeitung. Eine Grafikkarte mit genügend Speicher, eine Oberfläche, Kenntnis der Einstellungen und Zeit zum Ausprobieren: Das ist mehr Aufwand als ein Abonnement. Wer gelegentlich Bilder braucht, fährt mit einem Dienst günstiger.
Worauf zu achten ist
Auf Dateiformat und Herkunft der Modelle. Ältere Formate können beim Laden Programmcode ausführen, und angepasste Modelle aus offenen Sammlungen sind von sehr unterschiedlicher Qualität und Rechtslage, siehe Modelldatei.
Was das Ökosystem drumherum ausmacht
Oberflächen, Erweiterungen und angepasste Modelle von Dritten. Das ist Stärke und Schwäche zugleich: viel Auswahl, wenig Verbindlichkeit. Für Projekte gehört festgehalten, welche Bausteine in welcher Fassung im Einsatz sind.