Sora ist das Videomodell von OpenAI, das kurze Videos aus Beschreibungen erzeugt. Mit seiner Vorstellung Anfang 2024 hat es gezeigt, dass erzeugte Videos eine Qualität erreichen können, die öffentlich diskutiert wird.
- Sora
Das Videomodell von OpenAI, das kurze Videos aus Beschreibungen erzeugt.
Beispiel: „Die ersten Videos aus Sora liefen durch die Nachrichten, bevor der Dienst überhaupt verfügbar war.“Typische Längen liegen im Bereich einiger Sekunden. Längere Szenen entstehen durch Aneinanderreihen, und an den Nahtstellen springt die Darstellung.
Erzeugte Videos tragen Herkunftsangaben in der Datei, siehe C2PA.
Was es leistet
Kurze Szenen mit erstaunlicher Anmutung. Kamerabewegung, Licht und Materialien wirken überzeugend, solange wenig passiert und niemand genau hinsieht. Für Stimmungsmaterial und für Entwürfe in der Vorproduktion ist das brauchbar.
Wo es scheitert
An Handlung und Beständigkeit. Hände, Schrift, Gegenstände, die ihre Form behalten müssen, und alles über wenige Sekunden hinaus bereiten Schwierigkeiten. Für ein Produktvideo mit Anspruch an Genauigkeit ist die Technik nicht geeignet, und das wird sich nicht in Monaten ändern.
Was bei der Veröffentlichung gilt
Kennzeichnung bei allem, was echt wirken könnte. Ein erzeugtes Video mit Personen oder bestehenden Orten fällt unter die Transparenzpflichten, und die Grenze ist schnell erreicht. Für Werbung kommt hinzu, dass Darstellungen nicht irreführen dürfen, siehe KI-Kennzeichnung.
Was in der Vorproduktion damit möglich ist
Bewegte Entwürfe statt Storyboards. Eine Szene als kurzes Video zu zeigen, bevor jemand dreht, verkürzt Abstimmungen erheblich; für das Ergebnis selbst bleibt die Kamera zuständig.