Shopify ist ein gemieteter Shopdienst aus Kanada, der Technik und Betrieb vollständig übernimmt. Der Händler mietet den Zugang und kümmert sich um Produkte und Verkauf, nicht um Server, Aktualisierungen oder Zahlungsabwicklung.
- Shopify
Ein gemieteter Shopdienst, der Technik und Betrieb vollständig übernimmt.
Beispiel: „Der Shop läuft seit dem Umstieg auf Shopify ohne eigene Technikbetreuung.“Eine Ausprägung des SaaS-CMS für den Handel.
Hersteller: shopify.com, Apps im App Store.
Wofür Shopify steht
Für Geschwindigkeit beim Start. Ein verkaufsfähiger Shop steht an einem Tag, samt Zahlungsarten, Versandregeln und Steuersätzen. Was anderswo Einrichtung ist, kommt hier als Einstellung.
Dazu ein großes Angebot an Apps für Fälle, die der Kern nicht abdeckt, und eine Oberfläche, die auch ohne Einarbeitung bedienbar bleibt.
Was die Bindung bedeutet
Dass Gestaltung und Abläufe im Rahmen des Dienstes bleiben. Tiefe Eingriffe sind begrenzt, und eigene Serverlogik gibt es nicht; wer das braucht, arbeitet gegen die Plattform.
Beim Wechsel kommen Produkte und Bestellungen heraus, die Gestaltung und die App-Einrichtungen nicht. Das gehört vor der Entscheidung bedacht, siehe Vendor Lock-in.
Wie weit die Anpassung reicht
Bis zur Vorlage und selten darüber hinaus. Gestaltung und Ausgabe werden über eine eigene Vorlagensprache gesteuert, die sich erlernen lässt; an die Abläufe des Warenkorbs und der Kasse kommt man dagegen nur in engen Grenzen.
Was fehlt, kommt über Apps hinzu, die ihrerseits monatlich abgerechnet werden. Eine Installation mit zehn Apps bindet damit laufende Kosten, die bei der ersten Kalkulation selten auftauchen.