Nano Banana ist der Spitzname für die Bildbearbeitungsmodelle von Google, die ein vorhandenes Bild auf eine Anweisung in natürlicher Sprache hin verändern, ohne dass man Bereiche von Hand markieren muss.
- Nano Banana
Der Spitzname für die Bildbearbeitungsmodelle von Google, die Bilder auf Zuruf verändern.
Beispiel: „Mit Nano Banana verschwand der Mülleimer aus dem Hintergrund auf den Satz hin, ihn zu entfernen.“Woher der Name kommt: Das Modell tauchte im August 2025 unter dieser Bezeichnung anonym in einem öffentlichen Vergleichsportal auf, und der Name blieb hängen, obwohl das Produkt amtlich anders heißt.
Hervorgehoben wird vor allem, dass Personen und Tiere über mehrere Bearbeitungen hinweg wiedererkennbar bleiben, siehe Character Consistency.
Was die Modelle können
Bearbeiten statt neu erzeugen. Einen Gegenstand entfernen, eine Farbe ändern, mehrere Bilder zu einer Darstellung verbinden, eine Person in eine andere Umgebung setzen: Das geschieht über einen Satz, nicht über Auswahlwerkzeuge. Damit rückt Bildbearbeitung in die Reichweite von Leuten ohne Gestaltungsprogramm.
Woher der Name stammt
Aus einem Vergleichsportal, in dem Modelle anonym gegeneinander antreten. Solche Decknamen sind üblich, damit die Bewertung nicht vom Hersteller beeinflusst wird; dieser hier wurde so bekannt, dass er den amtlichen Namen überlebt hat. Der Fall zeigt nebenbei, wie Benennungen in diesem Feld entstehen.
Was bei der Verwendung zu beachten ist
Die Kennzeichnung und die Grenze zur Täuschung. Erzeugte und bearbeitete Bilder tragen bei diesem Anbieter sichtbare und unsichtbare Markierungen; davon unberührt bleibt die eigene Pflicht, bearbeitete Darstellungen von Personen und Orten zu kennzeichnen, siehe KI-Kennzeichnung.
Was es für die Bildbearbeitung bedeutet
Eine andere Zielgruppe. Was bisher Auswahlwerkzeuge und Übung verlangte, geht jetzt über einen Satz; damit bearbeiten Leute Bilder, die nie ein Gestaltungsprogramm geöffnet haben. Das verschiebt die Erwartung an einfache Bildarbeiten.