Eine nachvollziehbare Quellenangabe ist ein Verweis in einer KI-Antwort, der zur Textstelle führt, auf der die Aussage tatsächlich beruht. Entscheidend ist die Zuordnung: nicht ein Link am Ende, sondern der Beleg für diesen Satz.
- Nachvollziehbare Quellenangabe
Ein Verweis in einer KI-Antwort, der zur Textstelle führt, auf der die Aussage beruht.
Beispiel: „Die nachvollziehbare Quellenangabe führte auf Seite 14 des Vertrags und nicht auf die Startseite.“Was dazugehört: die Fundstelle statt der Quelle, der Satz im Original statt einer Zusammenfassung und ein Datum, weil Quellen sich ändern.
Woran es in der Praxis scheitert: Das Modell nennt eine Quelle, die zum Thema passt, und nicht die, aus der die Angabe stammt. Beides sieht in der Antwort gleich aus.
Warum ein Link allein nicht genügt
Weil er nicht prüfbar ist. Eine Antwort mit fünf Links am Ende lässt offen, welcher Satz woher kommt, und genau das wäre die Information. In der Praxis ist der häufigste Fehler nicht die erfundene Quelle, sondern die falsch zugeordnete: Die Seite existiert und sagt etwas anderes.
Wie man es technisch erreicht
Über ein Verfahren, das die Antwort aus abgerufenen Stellen baut, siehe RAG, und über eine Vorgabe, die je Aussage die Fundstelle verlangt. Wo keine Stelle vorliegt, soll das Modell das sagen statt zu ergänzen. Diese Vorgabe senkt die Ausführlichkeit und erhöht die Verlässlichkeit.
Was in eigenen Anwendungen dazugehört
Die Anzeige der Stelle neben der Antwort. Wer Auskünfte aus eigenen Dokumenten gibt, zeigt den Absatz, aus dem die Angabe stammt, und lässt den Nutzer selbst lesen. Das kostet Oberfläche und macht aus einer plausiblen Antwort eine belastbare, und es ist die Anforderung, auf die wir in solchen Projekten bestehen.
Warum es für die eigene Website zählt
Weil Antwortmaschinen Quellen nennen und das die neue Sichtbarkeit ist. Eine Seite, deren Aussagen sich einer Stelle zuordnen lassen, wird leichter zitiert als eine, die allgemein bleibt. Datum, Verfasser und Zahl mit Fundstelle sind dafür die einfachsten Mittel.