Die Index-Abdeckung ist der Bericht darüber, welche Seiten einer Website im Index stehen, welche nicht und aus welchem Grund. In der Google Search Console heißt er heute „Seiten“, im Sprachgebrauch ist der alte Name Coverage-Bericht geblieben.
- Index-Abdeckung
Der Bericht darüber, welche Seiten einer Website im Index stehen und welche nicht, mit Grund.
Beispiel: „Die Index-Abdeckung nannte 1.200 aufgenommene und 38.000 nicht aufgenommene Adressen.“Jede Adresse steht in genau einer Gruppe. Die Gruppen heißen entweder „indexiert“ oder nennen den Grund für das Gegenteil.
Abgrenzung zur Suche mit
site:: Die gibt eine Schätzung, der Bericht die Zahlen der Suchmaschine selbst.
Was die Index-Abdeckung zeigt
Zwei Listen und je Zeile einen Grund. Auf der einen Seite die aufgenommenen Adressen, auf der anderen die ausgeschlossenen samt Ursache: durch noindex ausgeschlossen, durch die robots.txt gesperrt, Weiterleitung, nicht gefunden, Variante mit abweichender kanonischer Angabe, gefunden und derzeit nicht indexiert.
Der Bericht ist der einzige Ort, an dem diese Begründungen stehen. Jede Diagnose zur Indexierung beginnt deshalb hier; ein Werkzeug von außen sieht nur, was ausgeliefert wird.
Welche Meldungen der Index-Abdeckung ernst zu nehmen sind
Drei. „Gefunden, zurzeit nicht indexiert“ heißt, dass Google die Adresse kennt und sich gegen die Aufnahme entschieden hat; bei vielen Seiten zugleich ist das ein Hinweis auf schwachen Inhalt oder auf ein Crawl Budget, das nicht reicht. „Gecrawlt, zurzeit nicht indexiert“ bedeutet dasselbe nach dem Abruf. Und „Duplikat, Google hat eine andere Seite als kanonisch bestimmt“ zeigt, dass eine eigene Entscheidung übergangen wurde.
Harmlos sind dagegen die Gruppen, die eine bewusste Entscheidung widerspiegeln: ausgeschlossen durch noindex, gesperrt durch die robots.txt, Weiterleitung. Wer dort Zahlen sieht, hat meist genau das gewollt.
Wie man mit der Index-Abdeckung arbeitet
Man liest ihn als Liste von Gruppen. Interessant ist die Verteilung: Wenn 90 Prozent der Adressen in einer einzigen Gruppe hängen, steckt dort ein technisches Muster, und das lässt sich an einer Stelle beheben.
Die zweite Nutzung ist der Abgleich. Die Zahl der aufgenommenen Adressen gegen die Zahl der Seiten in der sitemap.xml und gegen die Zahl der Inhalte im Redaktionssystem gestellt, zeigt beide Richtungen: was fehlt und was zu viel ist.