Google-Extended ist ein Token für die robots.txt, mit dem sich steuern lässt, ob Google die Inhalte einer Website für seine KI-Modelle nutzen darf. Es betrifft das Training künftiger Gemini-Modelle und die Fundierung von Antworten in den Gemini-Anwendungen.
- Google-Extended
Das robots.txt-Token, mit dem sich die Nutzung der Inhalte für Googles KI-Modelle steuern lässt.
Beispiel: „Google-Extended ist gesperrt, und die Seite steht trotzdem unverändert in den Suchergebnissen.“Es ist kein Crawler. Google ruft die Seiten mit den vorhandenen Kennungen ab, und Google-Extended ist allein eine Angabe in der robots.txt, die über die Verwendung entscheidet. In den Server-Protokollen taucht es deshalb nie auf.
Was es nicht steuert: die Antwortfenster der Google-Suche. Dafür greifen die bekannten Angaben zu Textausschnitten, also
nosnippet,data-nosnippetundmax-snippet.
Die Crawling-Dokumentation von Google beschreibt es als „eigenständiges Produkt-Token, mit dem Webpublisher steuern können, ob Inhalte, die Google von ihren Websites crawlt, zum Trainieren zukünftiger Gemini-Modelle verwendet werden dürfen“, und stellt klar: „Google-Extended hat keinen Einfluss auf die Aufnahme einer Website in die Google Suche und wird auch nicht als Ranking-Signal in der Google Suche verwendet.“ Abgerufen am 18. Oktober 2026; die Doku ist von ihrer alten Adresse unter search/docs umgezogen.
Warum die Trennung wichtig ist
Weil sie die Entscheidung entschärft. Bei anderen Anbietern hängt Training und Sichtbarkeit teils an derselben Kennung, und dann kostet eine Sperre etwas. Hier nicht: Wer Google-Extended sperrt, verliert in der Suche nichts. Das macht die Sperre zur naheliegenden Wahl für alle, die ihre Inhalte nicht im Modelltraining sehen wollen.
Was die Sperre offenlässt
Die Fundierung in den Gemini-Anwendungen fällt mit weg, und damit auch die Chance, dort als Quelle genannt zu werden. Wer auf diese Nennungen zielt, lässt das Token offen. Und wie bei jeder solchen Angabe gilt: Sie wirkt nach vorn. Was in bereits trainierten Modellen steckt, bleibt dort. Unsere Linie: offen lassen, weil wir die Nennungen wollen, und bei Kundenprojekten mit schutzwürdigen Fachinhalten sperren.