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Ghost

Männliche Person, frontal, schaut in die Kamera; trägt kariertes Hemd über dunkelfarbigem T‑Shirt; heller Innenraum mit unscharfem Monitor oder Poster links und Fenster rechts.

von Richard Albrecht am 28.10.2026

Ghost ist eine quelloffene Plattform fürs Publizieren, die in JavaScript entwickelt wird. Sie entstand 2013 und wird von einer gemeinnützigen Stiftung getragen; neben dem Schreiben gehören Mitgliedschaften und der Versand von Newslettern zum Lieferumfang.

Ghost

Eine quelloffene Plattform fürs Publizieren mit Mitgliedschaften und Versand.
Beispiel: „Das Magazin hat seine Beiträge und seinen Verteiler in Ghost zusammengeführt.“

Abgrenzung zum allgemeinen CMS: Der Gegenstand ist die Publikation mit Beiträgen und Leserschaft, nicht die Website mit beliebiger Struktur.

Lässt sich über eine Content-API auch headless betreiben.

Hersteller: ghost.org, Anbindungen im Verzeichnis der Anbindungen.

Wofür Ghost steht

Für das Zusammenlegen von Beiträgen, Verteiler und Bezahlschranke in einem System. Ein Beitrag erscheint auf der Website und geht im selben Schritt an die eingetragenen Leser.

Diese Zusammenlegung erspart die Kette aus CMS, Versandwerkzeug und Abrechnung, die sonst für eine Publikation nötig ist und an deren Übergängen die Arbeit entsteht.

Für wen es passt

Für Magazine, Fachbriefe und alle, die regelmäßig schreiben und ihre Leserschaft selbst halten wollen. Die Oberfläche ist auf das Schreiben zugeschnitten und hält sich mit Einstellungen zurück.

Weniger passend für Auftritte mit verzweigter Struktur und vielen Inhaltsarten. Wo Produktlisten, Standorte und Formulare zusammenkommen, ist ein allgemeines System die bessere Wahl.

Wie Ghost das Publizieren ordnet

Über Mitgliedschaften statt über Benutzerrollen im üblichen Sinn. Leser tragen sich ein, bekommen Zugang zu bestimmten Beiträgen und können bezahlen, ohne dass dafür ein weiteres System dazukommt.

Die Gestaltung läuft über Themes, die als Dateien im Projekt liegen. Wer die mitgelieferten Vorlagen benutzt, kommt ohne Entwicklung aus; wer ein eigenes Erscheinungsbild braucht, baut ein eigenes.

Siehe auch:

CMS

Ein System, mit dem Inhalte einer Website gepflegt werden, ohne den Quelltext anzufassen.

#Content-Management-Systeme (CMS)

Open Source

Der Quelltext liegt offen und steht unter einer Lizenz, die Benutzen und Ändern erlaubt.

#Programmiersprachen

JavaScript

Die Programmiersprache, die in jedem Browser mitläuft und einer Seite Verhalten gibt.

#Programmiersprachen

Headless

Ein CMS ohne eigene Ausgabeschicht: Inhalte kommen nur über eine Schnittstelle.

#Content-Management-Systeme (CMS)

Content-API

Eine Schnittstelle, über die andere Anwendungen die Inhalte eines CMS abrufen.

#Content-Management-Systeme (CMS)

Theme

Austauschbares Paket aus Templates und Gestaltungsdateien, das das Erscheinungsbild einer ganzen Website trägt.

#Webdesign-Grundlagen #Content-Management-Systeme (CMS)