Gemini 4 Carbon ist der Nachfolger von Argon und Googles stärkstes Modell, angekündigt am 28. Oktober 2026. Google beschreibt es als sein stärkstes Modell für Cybersicherheit und für Aufträge mit langem Horizont.
- Gemini 4 Carbon
Der Nachfolger von Argon und Googles stärkstes Modell, angekündigt am 28. Oktober 2026.
Beispiel: „Gemini 4 Carbon arbeitete nach Googles Angaben intern tagelang an einer einzelnen Umbauaufgabe.“Angekündigt am 28. Oktober 2026. Der Zugang ist zunächst auf einen Teil der geprüften Cyberdefender beschränkt und soll über das Fairwind Program wachsen; für Entwickler, Unternehmen und Endkunden stellt Google ihn in Aussicht.
Abgrenzung zu Gemini 4 Argon: Dieses kam vier Wochen früher und ist breiter verfügbar. Carbon ist dasselbe Vorhaben eine Stufe weiter.
Was sich gegenüber Argon geändert hat
Vor allem die Verlässlichkeit. Google nennt mehr als die doppelte Trefferquote beim Erzeugen sicheren Codes, etwa halbierte unbelegte Behauptungen und einen Rückgang beim Überschreiten des Auftrags um gut ein Viertel.
Beim Einschleusen von Anweisungen über fremde Inhalte gibt Google für Carbon null Prozent erfolgreiche Angriffe in einem externen Test an, gegenüber 0,7 Prozent bei Argon, siehe Prompt Injection.
Die Angaben stammen aus Googles Ankündigung Introducing Gemini 4 Carbon vom 28. Oktober 2026 und sind Werte des Herstellers, erhoben in dessen Auswahl von Vergleichen.
Wer Gemini 4 Carbon benutzen kann
Bisher ein Teil der geprüften Cyberdefender. Google will den Kreis über das Fairwind Program erweitern und das Modell danach Entwicklern, Unternehmen und Endkunden anbieten, sobald Rückmeldungen ausgewertet und die Schutzmaßnahmen nachgezogen sind.
Für die Einordnung heißt das: Das stärkste Modell eines Hauses ist nicht mehr automatisch das, das man buchen kann. Verfügbarkeit und Leistungsfähigkeit fallen auseinander.
Was an dem Abstand von vier Wochen bemerkenswert ist
Das Tempo. Zwischen zwei Frontmodellen desselben Hauses lagen früher Monate bis Jahre; hier sind es achtundzwanzig Tage, und das Vorgängermodell war zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal allgemein verfügbar.
Für Betriebe folgt daraus eine Haltung statt einer Auswahl: Die Anwendung wird so gebaut, dass das Modell austauschbar ist, und die Entscheidung für einen Namen gilt für ein Quartal, siehe Modellabkündigung.