Error Tracking ist das Sammeln und Gruppieren von Fehlern aus dem laufenden Betrieb samt Zusammenhang. Statt einer Zeile im Protokoll entsteht ein Eintrag mit Aufrufliste, Anfrage, Fassung und der Zahl der Betroffenen.
- Error Tracking
Das Sammeln und Gruppieren von Fehlern aus dem laufenden Betrieb samt Zusammenhang.
Beispiel: „Das Error Tracking meldete nach dem Ausrollen vierzig gleiche Fehler aus einer einzigen Zeile.“Auf Deutsch Fehlerverfolgung. Verbreitet sind Sentry, Bugsnag und Rollbar; angebunden wird die Anwendung über ein Paket, das Ausnahmen abfängt und weiterschickt.
Abgrenzung zum Logging: Dieses schreibt alles mit, auch das Gelungene. Error Tracking kümmert sich allein um Fehler und bereitet sie auf.
Was zu einem Fehler mitgeliefert wird
Der Zusammenhang, der sonst fehlt: die Aufrufliste mit der Zeile im eigenen Code, die Adresse und die Eingaben der Anfrage, die Fassung der Anwendung, der Browser und bei angemeldeten Nutzern die Kennung.
Damit wird aus der Meldung eine Arbeitsanweisung. Wer sieht, dass ein Fehler seit der Fassung von gestern auftritt und vierzig Personen betrifft, braucht kein Nachstellen mehr, siehe Rollback.
Wie das Error Tracking Fehler gruppiert
Sie macht aus tausend Meldungen zehn Aufgaben. Gleiche Fehler derselben Stelle landen in einem Eintrag mit Zähler, und die Reihenfolge nach Häufigkeit sagt, was zuerst drankommt.
Dazu kommt die Zeitachse. Ein Fehler, der mit einem Ausrollen beginnt, zeigt das im Verlauf, und ein Fehler, der nach einer Korrektur verschwindet, schließt sich von selbst.
Was der Datenschutz verlangt
Sparsamkeit bei dem, was mitgeschickt wird. Formularinhalte, Zugangsdaten und vollständige Kopfzeilen bleiben besser draußen; die Werkzeuge bringen dafür Filter mit, die vor dem Versand greifen.
Dazu kommt der Ort der Verarbeitung. Wer einen Dienst außerhalb der EU nutzt, braucht dafür eine Grundlage und einen Vertrag; die Werkzeuge lassen sich auch selbst betreiben.