Ein Code-Editor ist ein Textprogramm, das für Quelltext gemacht ist: mit Einfärbung, Klammerprüfung und Suche über ganze Projekte.
- Code-Editor
Ein Programm zum Schreiben von Quelltext, mit Einfärbung, Klammerprüfung, Suche über ganze Projekte und Anbindung an die Versionsverwaltung.
Beispiel: „Im Code-Editor fällt die fehlende Klammer sofort auf, weil die Einfärbung kippt.“Abgrenzung zur IDE: Der Editor arbeitet auf dem Text, eine IDE versteht die Sprache. Die Grenze ist weich geworden, weil Erweiterungen dem Editor dieses Verständnis nachrüsten.
Was ihn von einem Textprogramm unterscheidet
Die Einfärbung nach Bedeutung, die Anzeige zusammengehöriger Klammern, die Suche mit regulären Ausdrücken über alle Dateien und das Umbenennen über das ganze Projekt. Dazu Einrückung, die sich an der Sprache orientiert.
Entscheidend ist außerdem, was er nicht tut: Zeichen ersetzen. Ein Textprogramm macht aus geraden Anführungszeichen typografische und aus zwei Bindestrichen einen Gedankenstrich. In Quelltext ist das fatal.
Die verbreiteten
Visual Studio Code ist im Webumfeld der Standard und durch Erweiterungen weitgehend zur IDE geworden. Daneben stehen Zed und Sublime Text, die auf Geschwindigkeit setzen, sowie Vim und Emacs, die ohne Maus auskommen.
Die Wahl ist Geschmackssache, mit einer Ausnahme: Im Team lohnt es sich, Formatierungsregeln über eine Konfigurationsdatei festzulegen, die jeder Editor liest. Dann spielt es keine Rolle mehr, womit wer arbeitet.
Erweiterungen mit Bedacht
Jede Erweiterung läuft mit den Rechten des Editors und sieht damit jede Datei, die du öffnest. Das schließt Zugangsdaten ein. Es hat wiederholt Fälle gegeben, in denen scheinbar harmlose Erweiterungen Daten abgezogen haben.