Der erzwungene Zeilenumbruch beendet eine Zeile mitten im Text, ohne einen neuen Absatz zu beginnen. Gedacht ist er für Fälle, in denen die Zeilengrenze zum Inhalt gehört.
- Zeilenumbruch (br)
Element, das innerhalb eines Textes einen Zeilenwechsel erzwingt.
Beispiel: „Ein Zeilenumbruch mit br gehört dorthin, wo die Zeilengrenze zum Inhalt gehört.“Auch: br-Element.
Das Element hat keinen Inhalt und kein schließendes Tag.
Wann er richtig ist
Dort, wo der Umbruch Teil des Inhalts ist und nicht vom Platz abhängt: in einer Anschrift, in einem Gedicht, in einer Liedzeile. Überall sonst bricht der Browser von selbst um, sobald die Zeile voll ist, und zwar passend zur Fensterbreite.
<p>Homepage Helden<br>
Beispielstraße 1<br>
20095 Hamburg</p>Das Kürzel steht für break, also den Bruch. Die Spezifikation führt es unter den Void-Elementen: Es umschließt nichts und hat deshalb kein schließendes Tag.
Der häufigste Fehler
Zwei Umbrüche hintereinander, um Abstand zwischen zwei Gedanken zu schaffen. Das Ergebnis ist ein einziger langer Absatz mit Lücken darin. Screenreader lesen ihn als eine Einheit, und beim Umstellen der Gestaltung lässt sich der Abstand nicht mehr zentral ändern.
Zwei Gedanken sind zwei Absätze. Der Abstand dazwischen gehört ins Stylesheet, wo er für alle Absätze auf einmal gilt.
Umbruch im Fließtext steuern
Für lange Wörter und Adressen gibt es sanftere Mittel als den erzwungenen Umbruch: ein Element, das dem Browser eine mögliche Trennstelle anbietet, und das geschützte Leerzeichen, das eine Trennung an dieser Stelle verhindert. Beide lassen dem Browser die Entscheidung, die vom verfügbaren Platz abhängt.