Ein Stepper zeigt die Schritte eines mehrstufigen Formulars samt dem Schritt, der gerade läuft. Die Schritte sind nummeriert und benannt, erledigte sind markiert, und der aktive ist hervorgehoben.
- Stepper
Anzeige der Schritte eines mehrstufigen Formulars samt dem Schritt, der gerade läuft.
Beispiel: „Der Stepper über dem Anfrageformular zeigt Daten, Projekt und Termin.“Auch: Schrittanzeige, Schrittnavigation oder Wizard. Wizard meint dabei das ganze geführte Formular, der Stepper nur dessen Anzeige.
Abgrenzung zur Fortschrittsanzeige: Der Stepper benennt die Schritte, die Fortschrittsanzeige misst nur den Weg.
Wann sich die Aufteilung lohnt
Ab etwa zehn Feldern, und immer dann, wenn die Felder zu inhaltlich verschiedenen Gruppen gehören. Drei kurze Abschnitte wirken leichter als ein langes Formular, obwohl dieselbe Menge auszufüllen ist. Der Stepper macht sichtbar, dass es ein Ende gibt.
Bei fünf Feldern ist die Aufteilung verlorene Zeit: Jeder Schritt kostet einen Klick und einen Seitenaufbau. Kurze Formulare bleiben auf einer Seite.
Was der Stepper leisten muss
Die Schritte brauchen Namen, keine bloßen Nummern. „Kontaktdaten“ sagt etwas, „Schritt 2“ nichts. Erledigte Schritte sollten anklickbar sein, damit sich eine Angabe korrigieren lässt, ohne von vorn anzufangen, und die bereits eingetragenen Werte müssen dabei stehen bleiben.
Der aktive Schritt darf nicht allein über die Farbe erkennbar sein. Eine zusätzliche Markierung oder ein ausgeschriebener Zusatz wie „Schritt 2 von 3“ trägt die Information auch für alle, die Farben schlecht unterscheiden.
Woran Stepper scheitern
Am Zurück-Button des Browsers. Wird jeder Schritt im Verlauf abgelegt, landet ein Zurück mitten im Formular, oft mit leeren Feldern. Wird gar nichts abgelegt, verlässt der Zurück-Klick das Formular ganz und verwirft alles.
Der zweite Punkt ist die Prüfung: Sie gehört an das Ende jedes Schritts, damit ein Fehler dort auffällt, wo er entstanden ist. Wer erst ganz zum Schluss erfährt, dass im ersten Schritt eine Angabe fehlt, bricht ab.