Root Access ist der Zugang mit allen Rechten auf einem Server. Wer ihn hat, darf jedes Programm installieren, jede Datei lesen und ändern und jeden Dienst anhalten. Der Name kommt vom Benutzerkonto root, das auf Linux-Systemen keine Beschränkung kennt.
- Root Access
Der Zugang mit allen Rechten auf einem Server, ohne Einschränkung durch den Anbieter.
Beispiel: „Das Paket bietet Root Access, deshalb lässt sich ein eigener Dienst für den Zwischenspeicher installieren.“Auch: Root-Rechte, Root-Zugriff, administrativer Zugang. Üblich ist, als gewöhnlicher Benutzer anzumelden und einzelne Befehle über
sudomit diesen Rechten auszuführen.Abgrenzung zum SSH-Zugang: SSH ist der Weg auf den Server. Root Access sagt, wie viel dort erlaubt ist. Ein SSH-Zugang ohne Root-Rechte ist der Normalfall im geteilten Hosting.
Was mit Root Access möglich wird
Alles, was unter der Website liegt: die PHP-Version samt Erweiterungen, der Webserver und seine Module, Dienste wie ein Zwischenspeicher oder eine Suchmaschine, Einträge für regelmäßige Aufgaben.
Ohne diese Rechte endet die Gestaltungsfreiheit an der Oberfläche des Anbieters. Was dort nicht vorgesehen ist, bleibt verschlossen, auch wenn die Anwendung es bräuchte.
Welche Pflichten mit Root Access kommen
Der gesamte Unterbau. Wer die Rechte hat, ist für Sicherheitsupdates, Firewall und Konfiguration zuständig, und der Anbieter sieht sich außen vor.
Das ist der Unterschied zum Managed Hosting, wo diese Arbeit im Preis steckt. Ein Server mit Root Access und ohne Pflege ist nach wenigen Monaten das größte Risiko eines Projekts.
Wie Root Access abgesichert wird
Mit drei Schritten, die zusammengehören: Anmeldung nur über Schlüssel, kein direkter Zugang für root über das Netz, und ein eigenes Konto je Person statt eines gemeinsamen.
Dazu gehört die Protokollierung. Wer über sudo arbeitet, hinterlässt in den Server Logs eine Spur, die später sagt, wer wann was geändert hat.