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Root Access

oder auch Root-Rechte, Root-Zugriff

Männliche Person, frontal, schaut in die Kamera; trägt kariertes Hemd über dunkelfarbigem T‑Shirt; heller Innenraum mit unscharfem Monitor oder Poster links und Fenster rechts.

von Richard Albrecht am 02.11.2026

Root Access ist der Zugang mit allen Rechten auf einem Server. Wer ihn hat, darf jedes Programm installieren, jede Datei lesen und ändern und jeden Dienst anhalten. Der Name kommt vom Benutzerkonto root, das auf Linux-Systemen keine Beschränkung kennt.

Root Access

Der Zugang mit allen Rechten auf einem Server, ohne Einschränkung durch den Anbieter.
Beispiel: „Das Paket bietet Root Access, deshalb lässt sich ein eigener Dienst für den Zwischenspeicher installieren.“

Auch: Root-Rechte, Root-Zugriff, administrativer Zugang. Üblich ist, als gewöhnlicher Benutzer anzumelden und einzelne Befehle über sudo mit diesen Rechten auszuführen.

Abgrenzung zum SSH-Zugang: SSH ist der Weg auf den Server. Root Access sagt, wie viel dort erlaubt ist. Ein SSH-Zugang ohne Root-Rechte ist der Normalfall im geteilten Hosting.

Was mit Root Access möglich wird

Alles, was unter der Website liegt: die PHP-Version samt Erweiterungen, der Webserver und seine Module, Dienste wie ein Zwischenspeicher oder eine Suchmaschine, Einträge für regelmäßige Aufgaben.

Ohne diese Rechte endet die Gestaltungsfreiheit an der Oberfläche des Anbieters. Was dort nicht vorgesehen ist, bleibt verschlossen, auch wenn die Anwendung es bräuchte.

Welche Pflichten mit Root Access kommen

Der gesamte Unterbau. Wer die Rechte hat, ist für Sicherheitsupdates, Firewall und Konfiguration zuständig, und der Anbieter sieht sich außen vor.

Das ist der Unterschied zum Managed Hosting, wo diese Arbeit im Preis steckt. Ein Server mit Root Access und ohne Pflege ist nach wenigen Monaten das größte Risiko eines Projekts.

Wie Root Access abgesichert wird

Mit drei Schritten, die zusammengehören: Anmeldung nur über Schlüssel, kein direkter Zugang für root über das Netz, und ein eigenes Konto je Person statt eines gemeinsamen.

Dazu gehört die Protokollierung. Wer über sudo arbeitet, hinterlässt in den Server Logs eine Spur, die später sagt, wer wann was geändert hat.

Siehe auch:

SSH (Secure Shell)

Ein verschlüsselter Zugang zur Kommandozeile eines entfernten Servers.

#Hosting & Webserver

SSH-Key-Authentifizierung

Anmeldung am Server über ein Schlüsselpaar statt über ein Passwort.

#Hosting & Webserver

Dateirechte (chmod)

Die Angabe, wer eine Datei lesen, ändern und ausführen darf.

#Hosting & Webserver

Virtual Private Server (VPS)

Ein abgeschotteter Teil eines physischen Servers mit zugesicherter Leistung und eigenem Betriebssystem.

#Hosting & Webserver

Managed Hosting

Hosting, bei dem der Anbieter Betrieb, Updates und Sicherung des Servers übernimmt.

#Hosting & Webserver

Sicherheitsupdate

Eine Aktualisierung, die eine bekannt gewordene Sicherheitslücke schließt.

#Content-Management-Systeme (CMS)