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Onsite-Suche

oder auch Interne Suche, Onsite Search, Site Search, Website-Suche

Männliche Person, frontal, schaut in die Kamera; trägt kariertes Hemd über dunkelfarbigem T‑Shirt; heller Innenraum mit unscharfem Monitor oder Poster links und Fenster rechts.

von Richard Albrecht am 28.10.2026

Die Onsite-Suche, auf Deutsch interne Suche oder Website-Suche, ist die Suchfunktion innerhalb einer Website, die deren eigene Inhalte durchsucht. Sie hat mit Suchmaschinen nichts zu tun und wird vom CMS oder einem angeschlossenen Suchdienst bereitgestellt.

Onsite-Suche

Die Suchfunktion innerhalb einer Website, die deren eigene Inhalte durchsucht.
Beispiel: „Über die Onsite-Suche finden Besucher das passende Merkblatt in Sekunden.“

Auch: Interne Suche, Website-Suche, Onsite Search, Site Search.

Anwendungsfall: lohnt ab etwa fünfzig Inhalten oder dort, wo Besucher mit einem konkreten Begriff kommen, etwa einer Produktbezeichnung.

Was eine brauchbare Onsite-Suche ausmacht

Drei Eigenschaften. Sie verzeiht Tippfehler und findet auch bei abweichender Schreibweise. Sie gewichtet Treffer, sodass eine Überschrift schwerer wiegt als eine beiläufige Erwähnung. Und sie zeigt einen Textausschnitt mit der Fundstelle, damit man vor dem Klick erkennt, ob es passt.

Eine Suche, die auf „Rechnugn“ nichts findet und Treffer in zufälliger Reihenfolge ausgibt, wird nach zwei Versuchen nicht mehr benutzt. Dann ist sie schlechter als keine, weil sie einen Weg verspricht, den sie nicht einlöst.

Warum die Suchanfragen selbst wertvoll sind

Weil sie sagen, was Besucher erwarten und nicht finden. Eine Liste der häufigsten Suchbegriffe ist die ehrlichste Rückmeldung zur eigenen Seitenstruktur, und sie kostet nichts außer einer Protokollierung.

Besonders aufschlussreich sind Suchen ohne Treffer. Wer dort dieselben Begriffe wiederholt findet, hat entweder einen fehlenden Inhalt oder eine andere Benennung als seine Zielgruppe. Beides ist mit wenig Aufwand zu beheben, sobald es sichtbar ist.

Wo die Umsetzung schwierig wird

Bei großen Beständen und bei dateibasierten Systemen. Ein Flat-File-CMS muss für die Suche einen eigenen Index führen; bei wenigen tausend Inhalten ist das unproblematisch, darüber gehört gemessen statt geschätzt.

Ab einer gewissen Größe lohnt ein eigener Suchdienst, der den Index außerhalb des CMS hält und über eine Schnittstelle angesprochen wird. Das kostet einen weiteren Baustein im Betrieb und liefert dafür Geschwindigkeit und Fehlertoleranz, die ein mitgeliefertes Suchfeld selten erreicht.

Siehe auch:

Taxonomie (Kategorien und Schlagwörter)

Ein Ordnungssystem, das Inhalte nach Thema gruppiert statt nach Ort.

#Content-Management-Systeme (CMS)

CMS

Ein System, mit dem Inhalte einer Website gepflegt werden, ohne den Quelltext anzufassen.

#Content-Management-Systeme (CMS)

Seitenbaum

Die hierarchische Darstellung aller Seiten einer Website im Backend.

#Content-Management-Systeme (CMS)

Flat-File-CMS

Ein CMS, das Inhalte in Dateien speichert statt in einer Datenbank.

#Content-Management-Systeme (CMS)

Datenbankbasiertes CMS

Ein CMS, das Inhalte in einer Datenbank speichert.

#Content-Management-Systeme (CMS)

Content-API

Eine Schnittstelle, über die andere Anwendungen die Inhalte eines CMS abrufen.

#Content-Management-Systeme (CMS)