NVIDIA ist ein amerikanisches Unternehmen, das Grafik- und Rechenchips entwirft. 1993 gegründet, kam es über Grafikkarten für Spiele zu den Beschleunigern, auf denen heute der größte Teil der KI-Arbeit läuft. Gefertigt werden die Chips bei Auftragswerken, vor allem bei TSMC.
- NVIDIA
Der Hersteller der Grafik- und Rechenchips, auf denen der größte Teil der KI-Arbeit läuft.
Beispiel: „Die Rechenzentren für KI sind heute überwiegend mit Beschleunigern von NVIDIA bestückt.“Geführt wird das Unternehmen seit der Gründung von Jensen Huang. Den Namen schreibt es selbst durchgehend in Großbuchstaben.
Das Erzeugnis, um das es geht, ist die GPU: ursprünglich ein Chip für Bildberechnung, heute der Standardbaustein für das Training und den Betrieb von Modellen.
Woher die Stellung von NVIDIA kommt
Nicht allein aus der Hardware. Entscheidend ist CUDA, die Programmierumgebung, mit der sich diese Chips ansprechen lassen. Sie gibt es seit 2007, und fast jedes Werkzeug im Bereich des maschinellen Lernens setzt darauf auf.
Daraus entsteht eine Bindung, die über einzelne Chipgenerationen hinausreicht: Ein Wechsel bedeutet neben anderer Hardware eine andere Grundlage für den gesamten vorhandenen Code.
Woran sich die Stellung messen lassen muss
An den Versuchen, sie zu umgehen. Die großen Betreiber entwerfen eigene Chips für ihre eigene Arbeit, siehe TPU, und AMD baut an einer offenen Gegenwelt zu CUDA.
Dazu kommt der Ansatz, die allgemeine Beschleunigung ganz zu verlassen und das Modell in den Chip zu legen. Ob daraus Druck wird, entscheidet sich daran, ob die Software mitzieht.
Was NVIDIA heute verkauft
Seltener einzelne Karten. Das Angebot besteht aus ganzen Einheiten: Beschleuniger, Netzwerk, Kühlung und Software als ein Paket, das ein Rechenzentrum füllt.
Damit verschiebt sich auch, mit wem das Unternehmen verhandelt. Gekauft wird heute von Betreibern, die Flächen und Stromanschlüsse planen, und nicht mehr von einzelnen Abteilungen, siehe Rechenzentrum für KI.