Navigationsebenen sind die Stufen eines Menüs, über die sich Besucher von oben nach unten durch die Website bewegen. Die erste Ebene ist die sichtbare Hauptnavigation, die zweite klappt darunter auf, die dritte wiederum darunter.
- Navigationsebenen
Die Stufen eines Menüs, über die sich Besucher von oben nach unten durch die Website bewegen.
Beispiel: „Die Navigation hat zwei Ebenen: Leistungen und darunter die einzelnen Leistungsseiten.“Auch: Menüebenen oder Navigationshierarchie.
Abgrenzung zur Klicktiefe: Die Ebene beschreibt die Stufe im Menü. Die Klicktiefe zählt die Klicks von der Startseite aus und kann durch Verweise im Inhalt kürzer sein als die Ebene.
Wie viele Ebenen sinnvoll sind
Zwei. Die erste benennt die Bereiche, die zweite die Seiten darin. Eine dritte Ebene bedeutet, dass ein Menüpunkt aufgeklappt werden muss, um einen weiteren Menüpunkt zu sehen, der erst dann zum Ziel führt.
Wo eine dritte Ebene unvermeidlich scheint, hilft meist eine Übersichtsseite: Der Bereich bekommt eine eigene Seite, die seine Unterseiten als Kacheln zeigt. Das kostet einen Klick und spart ein Menü, das auf dem Smartphone ohnehin schwer zu bedienen ist.
Was auf dem Smartphone passiert
Dort gibt es kein Aufklappen beim Darüberfahren. Jede Ebene wird zu einem Schritt, den man antippt und wieder schließt. Drei Ebenen heißen drei Schritte, bevor überhaupt eine Seite geöffnet ist.
Verbreitet ist deshalb, die zweite Ebene im mobilen Menü aufklappbar zu machen und die dritte ganz wegzulassen. Erreichbar bleibt sie über die Übersichtsseite des Bereichs.
Woran Ebenen erkennbar sein müssen
Der aktive Pfad gehört in allen Ebenen markiert, damit erkennbar bleibt, wo man sich befindet. Dazu gehört die Auszeichnung der aktuellen Seite im Markup, nicht nur eine andere Farbe.
Aufklappbare Punkte brauchen einen eigenen Schalter, wenn der Punkt zugleich auf eine Seite führt. Sonst ist unklar, ob ein Tippen die Seite öffnet oder das Untermenü, und beide Erwartungen sind berechtigt.