Das nav-Element kennzeichnet einen Block von Verweisen, mit denen man sich auf der Seite oder zwischen Seiten bewegt. Screenreader bieten solche Blöcke zum Überspringen an, was die Hauptnavigation auf jeder Unterseite erträglich macht.
- nav-Element
Bereich einer Seite, der Verweise auf andere Seiten oder auf Stellen derselben Seite bündelt.
Beispiel: „Ein nav-Element umschließt die Linkliste, nicht die einzelnen Links.“Abgrenzung zur Navigation: Die Navigation ist das Konzept, also alle Wege durch eine Website. Das nav-Element zeichnet einen einzelnen Block davon im Quelltext aus.
Welche Links hineingehören
Die Spezifikation beschreibt es als a section of a page that links to other pages or to parts within the page. Gemeint sind die größeren Blöcke: Hauptnavigation, Brotkrumenpfad, das Inhaltsverzeichnis eines langen Textes.
Nicht gemeint ist jede Ansammlung von Links. Für eine Fußzeile mit wenigen Verweisen genügt nach der Spezifikation das footer-Element. Und ein Link mitten im Fließtext bleibt ein Link.
<nav aria-label="Hauptnavigation">
<ul>
<li><a href="/leistungen/">Leistungen</a></li>
<li><a href="/referenzen/">Referenzen</a></li>
</ul>
</nav>Warum die Auszeichnung zählt
Screenreader bieten Navigationsblöcke zum Überspringen an. Ohne das Element hört ein Nutzer auf jeder Unterseite zuerst dieselben zwanzig Menüpunkte, bevor der Inhalt beginnt.
Gibt es mehrere nav auf einer Seite, braucht jedes einen Namen über aria-label, sonst heißen in der Liste der Bereiche alle gleich.
Die Liste darin
Eine Navigation ist eine Aufzählung gleichrangiger Ziele, deshalb steht darin üblicherweise eine Liste. Screenreader sagen dann die Zahl der Einträge an, was eine nützliche Orientierung ist.