Die Meta-Navigation ist eine kleine Navigationsleiste über oder neben der Hauptnavigation. Sie führt zu Nebenwegen, die nicht zum Angebot gehören, aber oft gebraucht werden: Login, Sprachwahl, Kontakt oder Suche. Gestalterisch ist sie bewusst zurückgenommen.
- Meta-Navigation
Kleine Navigationsleiste über oder neben der Hauptnavigation, die zu Nebenwegen führt.
Beispiel: „In der Meta-Navigation stehen der Kundenlogin und die Sprachwahl.“Auch: Servicenavigation. Beide Namen beschreiben dasselbe: Wege, die den Betrieb der Website betreffen und nicht ihr Angebot.
Abgrenzung zur Footer-Navigation: Beide sammeln Nebenwege. Die Meta-Navigation steht oben und ist für Dinge da, die während des Besuchs gebraucht werden. Der Footer steht am Ende und nimmt auf, was erst danach wichtig wird.
Was dort hineingehört
Alles, was wiederkehrende Besucher brauchen und Erstbesucher ignorieren können. Der Zugang zu einem Kundenkonto gehört dazu, die Sprachwahl, bei international tätigen Unternehmen die Länderauswahl und je nach Branche ein Notfallkontakt.
Was dort nichts zu suchen hat, sind Punkte aus dem Angebot. Wer eine Leistung in die Meta-Navigation schiebt, weil in der Hauptnavigation kein Platz mehr war, versteckt sie.
Wie viele Punkte dort stehen, entscheidet die Zielgruppe. Bei einem Dienstleister reichen Kontakt und Sprachwahl, bei einem Portal mit Kundenkonten kommen Login, Registrierung und Hilfe dazu. Ab etwa fünf Punkten wirkt die Leiste wie eine zweite Hauptnavigation und verliert ihre Zurückhaltung.
Warum sie klein und oben sitzt
Die Größe ist das Signal. Kleinere Schrift und zurückgenommene Farbe sagen, dass hier etwas liegt, das nicht jeden angeht. Dadurch kann die Hauptnavigation darunter ihre volle Wirkung behalten.
Auf Telefonen entfällt die Leiste meist. Ihre Punkte wandern dann in das ausklappbare Menü, in einen eigenen Abschnitt am Ende, oder in den Footer.
Überschneidung mit dem Footer
Beide Bereiche führen oft zu denselben Zielen, und das ist in Ordnung. Ein Besucher, der oben ankommt, sucht anders als einer, der unten ankommt. Doppelt verlinkt zu sein kostet nichts, solange die Bezeichnungen übereinstimmen und nicht einmal „Kontakt“ und einmal „Ansprechpartner“ dasselbe Ziel meinen.