Localhost ist der Name, unter dem ein Rechner sich selbst erreicht. Er zeigt auf die Adresse 127.0.0.1, und eine Verbindung dorthin verlässt das Gerät nie. Dienste, die nur örtlich gebraucht werden, hören ausschließlich auf diesen Namen.
- Localhost
Der Name, unter dem ein Rechner sich selbst erreicht.
Beispiel: „Die Datenbank hört nur auf Localhost, deshalb ist sie aus dem Netz nicht erreichbar.“Auch: lokaler Rechner. Die zugehörige Adresse ist
127.0.0.1, in der neueren Adressfamilie::1; beide heißen Loopback-Adressen.Abgrenzung zur Adresse des Servers: Die ist aus dem Netz erreichbar. Localhost ist es nur von der Maschine selbst, und das ist der Schutz.
Wofür Localhost im Hosting steht
Für die Dienste unter der Website: Datenbank, Zwischenspeicher, Suchdienst. Sie sprechen mit dem Webserver auf derselben Maschine, und niemand sonst erreicht sie.
Deshalb steht in der Konfiguration einer Website als Datenbankadresse fast immer dieser Name. Steht dort eine Adresse aus dem Netz, liegt die Datenbank woanders, und jede Abfrage kostet Latenz.
Warum ein Dienst auf Localhost sicherer ist
Weil er aus dem Netz nicht angesprochen werden kann. Eine Datenbank, die auf allen Adressen hört, ist von überall erreichbar, und die Versuche treffen sie innerhalb von Minuten.
Die Prüfung dafür ist einfach: Ein Dienst, der nur örtlich gebraucht wird, gehört an 127.0.0.1 gebunden und nicht an 0.0.0.0.
Wie Localhost zur Entwicklungsumgebung wird
Über einen Webserver auf dem eigenen Gerät. Das Projekt liegt im DocumentRoot dieser Umgebung und ist im Browser unter dem Namen erreichbar, meist samt Portnummer.
Der Unterschied zum Server ist dabei die Fehlerquelle. Andere PHP-Version, andere Erweiterungen, anderes Dateisystem; Containerhosting und ein Staging-Umgebung auf dem Server verringern diesen Abstand.