Continuous Deployment (CD) ist das selbsttätige Ausrollen jeder geprüften Änderung bis nach außen. Kommt die Pipeline durch, geht der Stand live, ohne dass jemand einen Knopf drückt.
- Continuous Deployment (CD)
Das selbsttätige Ausrollen jeder geprüften Änderung bis nach außen.
Beispiel: „Mit Continuous Deployment war der Tippfehler elf Minuten nach dem Commit behoben und draußen.“Auf Deutsch fortlaufende Auslieferung. Die Abkürzung CD steht in Werkzeugen oft für beides, Deployment und Delivery; gemeint ist dort meist die Pipeline als Ganzes.
Abgrenzung zur Continuous Delivery: Dort ist jeder geprüfte Stand auslieferbar und wartet auf eine Freigabe. Beim Continuous Deployment entfällt diese Freigabe.
Was Continuous Deployment von Continuous Delivery trennt
Ein Handgriff. Beide Verfahren prüfen und bauen gleich; am Ende steht bei der Delivery ein Stand bereit, den jemand freigibt, beim Deployment schaltet die Pipeline selbst um.
Welches von beiden passt, entscheidet die Folge eines Fehlers. Eine Website verträgt den Weg ohne Freigabe, eine Software in einer Klinik oder in einer Bank nicht.
Was Continuous Deployment voraussetzt
Drei Dinge, und alle drei müssen vorher stehen: Tests, auf die man sich verlässt, ein Ausrollen ohne Pause und einen Rückweg, der in einer Minute greift.
Dazu gehört die Beobachtung danach. Wer selbsttätig ausrollt, merkt einen Fehler allein an den Messwerten der folgenden Minuten, siehe Monitoring.
Für wen sich Continuous Deployment lohnt
Für Teams, die oft kleine Änderungen liefern. Je kleiner der einzelne Schritt, desto geringer das Risiko und desto klarer die Ursache, wenn doch etwas bricht.
Für ein Projekt mit einem Release im Quartal bringt es wenig. Dort ist die Prüfung vor der Freigabe der Teil, der die Arbeit macht, und der lässt sich nicht wegautomatisieren.