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Composer-basierte Installation

Männliche Person, frontal, schaut in die Kamera; trägt kariertes Hemd über dunkelfarbigem T‑Shirt; heller Innenraum mit unscharfem Monitor oder Poster links und Fenster rechts.

von Richard Albrecht am 28.10.2026

Eine Composer-basierte Installation verwaltet die Bestandteile einer PHP-Anwendung über Composer, das Abhängigkeitswerkzeug der PHP-Welt. Statt Dateien von Hand auf den Server zu legen, wird in einer Datei beschrieben, welche Pakete in welchen Versionen gebraucht werden.

Composer-basierte Installation

Eine Installation, deren Bestandteile über das PHP-Werkzeug Composer verwaltet werden.
Beispiel: „Die Composer-basierte Installation macht jedes Update nachvollziehbar.“

Zwei Dateien tragen das Verfahren: eine mit den gewünschten Versionsbereichen und eine mit den tatsächlich verwendeten Versionen.

Abgrenzung zur Installation über das Backend: Dort werden Pakete im laufenden Betrieb heruntergeladen, ohne Spur im Projekt.

Was eine Composer-basierte Installation gewinnt

Nachvollziehbarkeit. Weil die zweite Datei die genauen Versionen festhält, lässt sich eine Installation jederzeit identisch wiederherstellen. Auf der Testumgebung läuft dann wirklich dasselbe wie live, und ein Fehler, der nur dort auftritt, hat eine andere Ursache als abweichende Paketstände.

Der zweite Gewinn ist die Prüfung der Kompatibilität. Composer kennt die Anforderungen jedes Pakets und verweigert eine Zusammenstellung, die nicht aufgeht. Ein Update, das eine Erweiterung unbrauchbar machen würde, scheitert damit vor dem Einspielen statt danach.

Was es verlangt

Einen Arbeitsablauf mit Veröffentlichung. Wenn Pakete im Projekt verwaltet werden, werden sie nicht mehr auf dem Server installiert; stattdessen wird lokal geändert und der fertige Stand ausgeliefert. Das setzt eine Versionsverwaltung und einen Veröffentlichungsweg voraus.

Für Betriebe ohne technische Begleitung ist das eine Hürde. Wer gewohnt ist, eine Erweiterung im Backend mit zwei Klicks zu installieren, kann das danach nicht mehr allein, und dafür braucht es jemanden.

Wo es inzwischen Standard ist

Bei den Systemen, die aus der PHP-Entwicklung kommen. TYPO3 und Statamic setzen diesen Weg voraus oder empfehlen ihn deutlich, weil ihre Projekte ohnehin aus Paketen bestehen.

Bei Systemen mit großem Laienanteil steht die Installation über das Backend weiterhin im Vordergrund. Beide Wege parallel zu benutzen ist dabei die schlechteste Wahl: Was im Backend installiert wurde, kennt die Projektdatei nicht und verschwindet bei der nächsten Veröffentlichung.

Siehe auch:

Kompatibilität von Erweiterungen

Die Frage, ob eine Erweiterung mit einer bestimmten Version des Systems läuft.

#Content-Management-Systeme (CMS)

CMS-Update (Core-Update)

Die Aktualisierung des Systemkerns auf einen neueren Stand.

#Content-Management-Systeme (CMS)

PHP

Die Programmiersprache, in der die meisten Websites auf dem Server laufen.

#Programmiersprachen

TYPO3

Ein quelloffenes Enterprise-CMS mit Schwerpunkt auf Struktur, Rechten und Mehrsprachigkeit.

#Content-Management-Systeme (CMS)

Statamic

Ein Flat-File-CMS auf Laravel-Basis, das Inhalte als Dateien speichert.

#Content-Management-Systeme (CMS)

Konfigurationsdatei (CMS)

Eine Datei, in der Einstellungen eines Systems außerhalb der Oberfläche festgelegt werden.

#Content-Management-Systeme (CMS)