Vendor-Präfixe markierten früher Eigenschaften, die ein Browser versuchsweise unterstützte. Heute sind sie fast immer überflüssig.
- Vendor-Präfix
Vorangestellter Herstellerzusatz an einer CSS-Eigenschaft, der sie als browserspezifische Umsetzung kennzeichnet.
Beispiel: „Ein Vendor-Präfix beginnt mit einem Bindestrich.“
Wofür sie gedacht waren
/* früher, für jeden Browser eine Zeile */
.karte {
-webkit-transform: translateY(-4px);
-moz-transform: translateY(-4px);
-ms-transform: translateY(-4px);
transform: translateY(-4px);
}
/* heute genügt die eine Zeile */
.karte {
transform: translateY(-4px);
}Als eine Eigenschaft noch nicht endgültig festgelegt war, konnten Browser sie mit eigenem Zusatz anbieten: -webkit- für Chrome und Safari, -moz- für Firefox. Wer sie nutzte, wusste, dass sich das Verhalten ändern kann.
Warum sie verschwunden sind
Die Idee ging nicht auf: Seiten setzten jahrelang nur das Präfix eines Browsers, und am Ende mussten andere Browser dessen Schreibweise nachbauen. Heute führen Browser neue Eigenschaften hinter einem Schalter ein, den Entwickler selbst setzen, statt sie mit Präfix auszuliefern.
In Bestandsprojekten stehen sie noch massenhaft. Entfernen lassen sie sich meist gefahrlos; nur bei wenigen Eigenschaften sind sie für ältere Geräte noch nötig.